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14.06.2007
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Gefahr im Gewitter: Was tun wenn es blitzt und donnert

Ratgeber: PC und Notebook vor Blitzschlag schützen

Komplettsysteme

Ratgeber: PC und Notebook vor Blitzschlag schützen

Der absolute Horror für jeden PC- und Notebookbesitzer: Ein Blitz schießt mit mehreren Millionen Volt durch die Leitung und nimmt dabei keine Rücksicht auf Verluste. Trotz tobenden Gewitters nur kurz eine E-Mail zu Ende schreiben wollen, plötzlich wird der Bildschirm schwarz, der Computer ist hin. Teure Mehrfachsteckdose kaufen, einfach den Stecker ziehen oder den Wohnsitz wechseln? Netzwelt gibt Antworten.

Gerade zu Zeiten, in denen eine Unwetterwarnung die nächste jagt, sind nicht nur Menschen, sondern auch ihre elektronischen Geräte ernsthaft gefährdet. Selbst wenn gegen die höhere Naturgewalt kein Kraut gewachsen ist, können die richtigen Sicherheitsvorkehrungen vor bösen Überraschungen schützen. Welche das sind und was im Schadensfall zu beachten ist, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Inhalt

Sicherheitssteckdosen

Bessere Steckerleisten für die Heimelektronik besitzen einen eingebauten Überspannungsschutz, der die angeschlossenen Geräte, wie der Name schon sagt, vor den Folgen übermäßiger Spannung schützt. Bei einem Blitzeinschlag entsteht eine extrem hohe Spannung von bis zu mehreren Millionen Volt, die der sensiblen Technik von PCs und Notebooks kaum eine Überlebenschance lässt. Spezielle Ein- oder Mehrfachsteckdosen aus dem Zubehörhandel verfügen über eine eingebaute Sicherung, die bei überhöhten Volt-Werten in Kraft tritt.

Sicherheitssteckdose

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Bei manchen Sicherheitssteckdosen wird eine
Geräteversicherung gleich mitgekauft.

Manche Modelle stoppen die Stromzufuhr dann vollständig, während sich andere nichts davon anmerken lassen. Der Schutzmechanismus arbeitet passiv, sprich er reagiert erst wenn die Überspannung bereits an der Steckerleiste angekommen ist. Je näher der Blitz einschlägt, desto eher besteht allerdings die Gefahr, dass der Überspannungsschutz zu langsam reagiert und erst einschreitet, wenn es schon zu spät ist. Geht der Blitz in einer Distanz ab etwa drei Kilometern nieder, verhindert die Schutzvorrichtung in der Regel Schlimmeres, doch eine hundertprozentige Garantie dafür gibt es nicht. Bei einem direkten Einschlag nützt aber selbst die teuerste Modell herzlich wenig.

Aufgrund der gewaltigen Stromstärke und Spannung bringt auch ein integrierter Ausschalter keine absolute Sicherheit, da die Distanz zwischen den getrennten Kontakten meist nur ein paar Millimeter beträgt und vom Blitz problemlos übersprungen werden kann. Ein so genannter Netzfilter trägt hingegen nicht zum Blitzschutz bei, sondern glättet ausschließlich Spannungsspitzen, welche die angeschlossene Elektronik stören und beispielsweise einen flackernden Bildschirm hervorrufen könnten. Audiophile Zeitgenossen berichten sogar von einer hörbaren Klangverbesserung durch den Einsatz eines solchen Filters.


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grunzer, am 15.06.2007 14:00

Danke für den Artikel.

Zitat:

Denn die kommt in der Regel nur für durch Blitzschlag verursachte Brandverluste auf, aber nicht zwangsläufig für Überspannungsschäden.


Das ist doch schon wieder einer dieser Ausschlüsse, die eine Versicherung quasi nutzlos machen.
Ich übersetze das so:
Lieber lasse ich meine Bude niederbrennen und die bezahlen, als daß ich alle meine Geräte selber neu kaufen muß
Also bei Gewitter jede Steckdose mit Kissen abdecken in der Hoffnung auf einen Brandschaden? :eek:

Wirklich toll ausgedacht!

Grüße Grunzer


Bentleman, am 15.06.2007 17:02

Zitat:

Das ist doch schon wieder einer dieser Ausschlüsse, die eine Versicherung quasi nutzlos machen.
Als ich meine Hausrat-Versicherung abgeschlossen habe, war ich auch sehr erstaunt, als mich der Versicherungsvertreter meines Vertrauens auf die Klausel hingewiesen hat. Naja, eigentlich war es vielmehr so, dass ich dafür erst explizit nachfragen musste. Ich persönlich zahle lieber ein paar Euro mehr im Jahr, bevor ich mir wegen dem oft verschwiegenen Kleingedruckten einen neuen PC kaufen muss. Es ist ja nicht so, dass das niemand zahlen wollte, doch was man nicht weiß, macht einen nicht heiß. Sprich die Versicherung profitiert vom Unwissen des Kunden.


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