Hewlett Packards Travel Companion auf dem Prüfstand
HP iPAQ rx5900 im Test: Navi und Organizer
Mobile Computing
Ganz eilige Zeitgenossen finden bereits auf der Verpackung eine Schnellstartanleitung fürs Navigieren: Batterie einlegen, Power-Knopf drücken, auf das entsprechende Symbol klicken oder die seitliche Taste bemühen, schon soll es losgehen. In der Tat, der rx5900 ist je nach Satellitenverbindung nach dem Auspacken innerhalb von fünf Minuten einsatzbereit.
Als Navigations-Software kommt das Programm Navigator 6 von TomTom zum Einsatz. Die Länder Großbritannien, Irland, Niederlande, Belgien, Frankreich, Deutschland, Österreich, Schweiz, Spanien, Portugal, Italien, Norwegen, Finnland, Dänemark und Schweden sind bereits auf dem Gerät vorinstalliert, werden aber leider nicht als Backup auf einem Datenträger mitgeliefert.
Die bewährte TomTom-Oberfläche wirft keine größeren Steine in den Weg. Großflächige Symbole, die sich von selbst erklären, können einfach mit dem Finger angetippt werden - den seitlich im Gerät steckenden Bedienstift benötigt man für die Navigations-Funktionen nicht. Auch die Adresseingabe erfolgt mit der Fingerkuppe.
Recht fix hat der integrierte SiRFstarIII GSC3F GPS-Empfänger die Verbindung aufgebaut und den Standort bestimmt. Danach geht es direkt los, per 2D- oder 3D-Darstellung, im Tag- oder Nachtmodus, als Bildervorschau oder in reiner Textform: Die Darstellungsformen von TomTom Navigator 6 sind vielfältig.
Klar, kräftig und vor allem rechtzeitig spricht die wahlweise männliche oder weibliche Navigations-Stimme die Anweisungen über den integrierten Mono-Lautsprecher. Weitere Stimmen können aus dem Internet heruntergeladen werden. Als Navigationsgerät funktioniert Hewlett Packards rx5900 genau so, wie man es erwartet: Einfach in der Bedienung und mit gutem Orientierungssinn, bis auf die Hausnummer genau. Im Fußgänger-Modus reicht ein kurzer Druck auf eine der seitlichen Tasten und der Bildschirminhalt wechselt in die Queransicht.
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