Microsofts erste Gamer-Tastatur auf dem Prüfstand
Microsoft Reclusa im Test: Spielerei mit Razer
Mäuse, Tastaturen, Zubehör
Es gibt für alles ein erstes Mal. Und manche holen sich dafür Hilfe. So wie die Hardware-Abteilung von Microsoft, die mit der "Reclusa" ihre erste Tastatur speziell für Gamer auf den Markt bringt. Technischer Beistand kommt aus dem Hause Razer, ein echter Profi auf dem Sektor des Computerspielzubehörs. Statt spinnefeind sind sich die beiden potenziellen Konkurrenten bereits seit einer gemeinsam entwickelten Laser-Maus wohlgesonnen. Netzwelt sieht sich das Resultat der trauten Zweisamkeit näher an.
Typisch für den US-Spielspezialisten Razer ist die schwarze Farbgebung mit blauem LED-Licht, die beim Reclusa-Keyboard sogar jede einzelne Taste auch von innen heraus zum Leuchten bringt. Während die Gamer-Mäuse traditionsgemäß nach giftigen Vertretern der Schlangenwelt benannt werden, stieg man für die eigenen Tastaturen auf mindestens ebenso populäre Krabbeltiere um. So wie bei der Razer "Tarantula" steht auch "Reclusa" für eine langbeinige Spinne, deren Bekanntschaft ganz schön unangenehm enden kann.
Inhalt
Dunkelziffern
Dreh- und Angelpunkte
Konfiguration
Bedienkomfort
Konkurrenzkampf
Alle Daten auf einen Blick
Verunsichern soll die bissige Produktbezeichnung in erster Linie den Gegner, nicht den Spieler selbst. Was aber nur dann gelingen dürfte, wenn dieser auch das nötige Talent und Können mitbringt, denn ein gutes Eingabegerät macht noch lange keinen Profi-Gamer. Ob die Microsoft Reclusa zu den Guten gehört und neben den Mitbewerbern von Logitech und Razer bestehen kann, klärt der Testbericht.

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Razer-Markenzeichen: schwarze Farbe und viel
blaues Licht (Darüberfahren für Nachtansicht.)
Nahezu komplett in düsteres Mattschwarz gehüllt, ist die Tastatur erheblich weniger anfällig für Fingerabdrücke als die Razer Tarantula. Empfindlichen Hochglanz gibt es lediglich am oberen Rand zu bestaunen, von den Händen ohnehin eher selten frequentiert. Die halbtransparente Abdeckung lässt die drei grellen Leuchten für den Status von Feststell-, "Rollen"- und Nummernblock-Taste durchscheinen, sitzt aber recht locker und lässt sich einfach mit zwei Fingern ein Stück nach oben ziehen.
Im Dunkeln macht das blaue Hintergrundlicht besonders viel her und steigert die Lesbarkeit enorm, da auch die Tastenbeschriftung illuminiert und optimal erkennbar ist. Doch leider lässt sich die Festbeleuchtung nicht abschalten, um den Augen etwas Ruhe zu gönnen. Wer nicht die gesamte Länge der 2,2 Meter messenden Verbindungsschnur benötigt, kann einen Teil davon über eine Art Kabelmanagement unter der Tastatur verstauen und durch einen von zwei Ausgängen herausführen.
Microsoft Reclusa im Test
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Mit ihren locker aufgehängten Tasten im sauber angeordneten Standardlayout erinnert die Reclusa stark an die Logitech G11 oder G15, zudem sind die Anschlagswege durchaus vergleichbar. Dagegen entspricht der geringere Tastenabstand gegenüber den Logitech-Modellen eher der Razer Tarantula, die den Fingern jedoch wiederum ein wenig mehr Anlauffläche bietet.
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