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05.06.2007
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Samsung SyncMaster 971P im Test: Kompromissloses Designer-Display

Monitore

Samsung SyncMaster 971P im Test: Kompromissloses Designer-Display

In Sachen Design und Verstellbarkeit ist wohl kaum ein Flachbildschirm so kompromisslos und extravagant wie der SyncMaster 971P. Seine erstaunlichen Verrenkungen vollführt er wahlweise in schickem Schwarz oder Weiß. Obwohl nicht mehr der allerneueste, ist Samsungs außergewöhnlichster 19-Zoll-Flachbildschirm immer noch aktuell. Was er außer seiner edlen Optik zu bieten hat, sieht sich netzwelt näher an.

Es ist weniger die hochglänzende Lackierung, die den 971P so besonders macht, obwohl sie einen entscheidenden Beitrag zum edlen Auftritt leistet. Noch mehr fürs Auge bietet zweifellos der außergewöhnliche Standfuß, der aus zwei ineinander verschachtelten "Haken" besteht. Auf so viel Flexibilität wäre wahrscheinlich so mancher Yoga-Schüler stolz: Das Display lässt sich nicht bloß in die Vertikale drehen und in der Höhe verstellen, sondern auch verbiegen wie kein zweites.

Samsung SyncMaster 971P im TestInhalt

Am Haken
Rubik-Würfel lässt grüßen
Knopflos glücklich?
Legales Doping
Unterhaltungswerte
Fazit
Daten und Bewertung

Am Haken

Da die Aufhängung aus drei verstellbaren Elementen besteht, sind der Bewegungsfreiheit kaum Grenzen gesetzt. Damit kann die Bildfläche bis auf die Schreibtischplatte abgesenkt und sogar soweit nach hinten geneigt werden, bis sie theoretisch problemlos als Kaffeetisch herhalten könnte. Andere Flachbildschirme haben in dieser Hinsicht zwar weit weniger drauf, besitzen aber mitunter eine schwenkbare Basis, über die der 971P leider nicht verfügt. Bis auf eine etwas lockere Abdeckung am Mittelteil des Standfußes hinterlässt die Verarbeitung einen wertigen Eindruck.

Design ist für die koreanischen Kreativ-Köpfe hier offensichtlich keine halbherzige Angelegenheit, sondern scheinbar oberste Prämisse. Selten wurde ein Monitoranschluss so perfekt versteckt wie hier - und zwar unter dem Standfuß, wo lediglich ein Kabel als verräterisches Indiz übrigbleibt. Weniger optimal gelöst wurde allerdings die Stromversorgung über ein separates Netzteil. Dafür bringt der 19-Zöller gleich noch zwei eigene USB-Ports mit, etwa um Tastatur und Maus ohne Umweg zum Rechner anzuklemmen.

Samsung SyncMaster 971P im Test

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Rubik-Würfel lässt grüßen

Eine ordentliche Portion räumliches Vorstellungsvermögen kann angesichts des vorliegenden Verstellvermögens bestimmt nicht schaden. Wer es mit dem Drehen, Knicken und Neigen allzu sehr übertreibt, braucht eine gewisse Weile, um wieder in die Anfangsposition zurückzufinden. Ganz so bunt wie ein Rubik-Würfel treibt es der 971P am Ende aber glücklicherweise nicht. Einmal eingestellt, hält die schwergängige Mechanik den Bildschirm zwar fest in Position, doch bis dahin muss der Zuschauer gleich beide Hände zur Hilfe nehmen. Bei starken Erschütterungen schwingt er zudem für ein paar Sekunden leicht nach.

Kompromisslosigkeit in einem bestimmten Bereich hat den Nachteil, dass in anderen Punkten eben doch Kompromisse eingegangen werden müssen. Da die Funktion des Designer-Monitors in erster Line der Form folgt, bleibt nur Platz für einen einzigen Anschluss - einen digitalen, immerhin. Für Grafikkarten mit analoger Schnittstelle liegt ein entsprechendes Adapter-Kabel bei und auch der eingebaute USB-Hub wird hinreichend verschnürt ausgeliefert. Wandhalterung oder Lautsprecher stehen nicht einmal gegen Aufpreis zur Verfügung.

Samsung SyncMaster 971P im Test

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Knopflos glücklich?

Apropos kompromisslos: Um die durchdachte Optik nicht durch schnöde Schalter zu verunstalten, nimmt Samsung dem Bildschirm einfach die Bedienelemente weg. Am gesamten Gerät findet sich nicht ein einziger Knopf, folglich entfällt auch ein On-Screen-Menü. Lediglich ein hellblau illuminierter Stromschalter sitzt am äußersten Ausläufer des hakenförmigen Standfußes und reagiert absolut geräuschlos bereits auf leichte Berührungen. Alle Konfigurationsmöglichkeiten werden über die so genannte MagicTune-Software abgewickelt, was sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich bringt. Bis wir überhaupt die ersten Justierungen vornehmen können, vergeht eine gute halbe Stunde.


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News Flash, am 08.01.2009 04:57

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