Flachbildschirm für Gamer und Gelegenheitsgrafiker
Farbenspieler: Samsung SyncMaster 931C im Test
Monitore
Dieser Flachbildschirm ist der wahrscheinlich farbenfrohste Vertreter seiner Klasse. Obwohl im Grunde ein reaktionsschnelles Gamer-Display, erzielt der Samsung SyncMaster 931C dank einer speziellen Hintergrundbeleuchtung eine besonders breite Farbausbeute. Äußerlich glänzt er mit einem spiegelnd schwarzen Gehäuse, im Test prüft netzwelt vor allem die inneren Werte des weniger als 300 Euro teuren 19-Zöllers.
Für die Optik greifen die Koreaner in die Edel-Schublade und stecken den 931C in eine attraktive Hülle aus schwarzem Glanzlack, gekonnt aufgewertet durch einen geradezu angeberisch großen Einschaltknopf aus Aluminium - grellblau beleuchtet, versteht sich. Gleich daneben sitzen die schmalen Tasten für das On-Screen-Menü gut versteckt unter einer mattsilbernen Leiste. Insgesamt ist das Design eine eher runde Sache, die fast schon ein bisschen altmodisch wirkt.
Inhalt
Verstellbarkeit
Bildqualität
Spielbarkeit
Fazit
Daten und Bewertung
Anders als die anderen Samsung-Monitore mit TN-Panel besitzt das 19-Zoll-Display eine verbesserte Hintergrundbeleuchtung ("Backlight"), die auf so genannten Kaltkathoden-Leuchtröhren basiert. Dadurch soll der 931C gegenüber gewöhnlichen Geräten einen um etwa 15 Prozent erweiterten Farbraum abdecken und somit gut 97 Prozent des NTSC-Bildstandards. Was das letztendlich für die Praxis der Normalsterblichen bedeutet, die nicht gerade mit einer PhotoShop-CD als Spielzeug aufgewachsen sind, wird schnell klar.
Man muss kein Grafikexperte sein, um die prachtvollen Farben des kleinen SyncMasters anzuerkennen. Selten strahlten Rot, Grün und Blau so satt und gleichmäßig wie hier. Zumindest was Flachbildschirme mit TN-Technologie angeht, die ohnehin mehr für günstige Preise und beste Spieletauglichkeit als hohe Bildqualität bekannt sind. Zunächst macht das Kaltkathoden-Backlight seinem Namen allerdings alle Ehre und zeigt eine stark unterkühlte, wenig publikumswirksame Kolorierung.

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Für die Konfiguration kann dank "MagicTune" auch die Maus herhalten.
Doch bereits nach wenigen Handgriffen wird der netzwelt-Tester sprichwörtlich warm mit der Mattscheibe. Nach dem Aktivieren von Samsungs Optimierungsfunktion namens MagicBright im Modus "Film" wirkt das dargestellte Bild gleich viel angenehmer und vor allem wärmer. Dank den zahlreichen Einstellmöglichkeiten für Farbtemperatur, Gamma-Wert sowie der so genannten "Color Innovation", die entweder eine besonders brillante oder natürliche Grafikwiedergabe erzeugen soll, kann es sich der Betrachter auf der Suche nach dem subjektiv besten Bild aber auch schwerer machen.
In ergonomischer Hinsicht hat der 931C nicht besonders viel drauf, lediglich das Neigen nach vorne oder hinten steht zur Debatte - etwas unschön dokumentiert vom gelegentlichen Knarzen aus Richtung Gehäuse und Standfuß. Bis auf den bewegungsfreudigen, zum Wackeln neigenden Alu-Einschalter geht die Verarbeitung durchaus als wertig durch. Auf der Rückseite hält eine praktische Abdeckung den Kabelsalat in Zaum, sofern die Kabel nicht unter zu starker mechanischer Spannung stehen und die vier Gummihalterungen einfach herausdrücken.
Samsung SyncMaster 931C im Test
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