Die direkte Konkurrenz zum iPod Nano
Flunderbar: Samsung YP-K3 im Test
MP3-Hardware
Beim Hörtest fällt der tief wummernde Bass auf, der sich mit unseren Referenz-Kopfhörern Shure E500PTH nur halb so vehement in den Vordergrund spielt. Klangliches Finetuning bieten die vier Equalizer-Presets, vor allem das 3D-Programm kann im Zusammenspiel mit geschlossenen Studiokopfhören überzeugen.
Tatsächlich vermittelt diese Kombination ein Gefühl der Räumlichkeit, dennoch vermissen wir einen vom Nutzer frei justierbaren Equalizer. Die klanglichen Ausbau-Optionen sind damit begrenzt und beschränken sich auf ein Minimum. Die Maximallautstärke reicht vollkommen aus, im oberen Bereich geht sie weit über ein erträgliches Maß hinaus. Auch in den Niederungen der Skala ist der K3 feingliedrig genug regelbar.
Bildbetrachtung: Plötzlich in Farbe
Dass der K3 ein Farbdisplay sein Eigen nennen kann, erkennt der Nutzer erst in den Menütiefen. Sind die Haupt-Symbole für Musik, Radio, Einstellungen und Foto noch in Blaugrün gehalten, zeigt das OLED seine wahren Fähigkeiten erst nach einem Klick auf den Menüpunkt "Foto".
Als echte Alternative zum Fotoalbum taugt die Anzeigequalität mit einer Auflösung von 160 x 128 Pixeln kaum. Dafür können sämtliche JPEG-Bilder als Bildschirmschoner zweitverwertet werden. Auch mit eingeschalteter Hintergrundmusik ist eine Diaschau der abgelegten Fotos möglich. Leider blendet der K3 nicht das zur Musik passende CD-Cover ein.
Nicht nur Sportfeunde, Nachrichtenjunkies und Büroarbeiter hören neben der abgespeicherten Musik zusätzlich noch das aktuelle Radioprogramm. Das integrierte Empfangsteil kann durch einen fixen, automatischen Sendersuchlauf überzeugen. Die Empfangsqualität ist gut und bricht auch bei schnelleren Autofahrten nur selten ab. Leider lässt sich das Gehörte nicht aufzeichnen. Auch ein Mikrofon fehlt. Da der Kopfhörer gleichzeitig als Antenne dient, muss er für den Menüpunkt Radio zwingend eingesteckt sein.
Samsungs YP-K3 ist für designverliebte Menschen, die Wert auf eine einfache Menüführung ohne aufgeblähte Zusatzfunktionen legen, eine gute Wahl. Überzeugen kann vor allem die hochwertige Verarbeitung, der recht harmonische Klang und die nahtlose Optik. Damit tritt auch dieser Player in die Fußstapfen des iPod Nano aus dem Hause Apple. Neben unserem schwarzen Testmodell ist das Magnesiumgehäuse des K3 auch in grünem oder rotem Anstrich erhältlich.
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