Weißwert
Sony Vaio N21Z im Test: Notebook pur
Laptops
Mit der Vaio N-Serie will Sony scheinbar klarstellen, dass Apple nicht die Alleinherrschaft auf puristische, weiß lackierte Notebooks besitzt. Es setzt auf ein simples, aber dennoch gefälliges Design, gepaart mit ordentlicher Ausstattung und preiswerten Anschaffungskosten. Satte zwei Gigabyte Arbeitsspeicher stillen den Hardware-Hunger von Windows Vista, unterstützt von einem Dual-Core-Prozessor aus dem Hause Intel - und das für vertretbare 1.000 Euro.
Am weißen Deckel ist die geschwungene Handschrift Sonys erst auf den zweiten Blick an den gleichfarbigen Vaio-Lettern erkennbar. Trotz der leicht abgerundeten Kanten erweckt das 15,4-Zoll-Notebook einen insgesamt sehr eckigen Eindruck. Rand und Rückseite des Displays sowie auch das Keyboard erstrahlen in der milchig-matten Lackierung, der Rest ist ein einem hellen Silber-Finish gehalten. Damit wirkt es ein wenig wie die japanische Kreuzung aus Apple MacBook und MacBook Pro.
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Fast ebenso einfach wie beim Design verfährt Sony mit der Ausstattung des N21Z - bloß nicht zu dick auftragen. So besitzt es gerade einmal zwei USB-Ports für weitere Peripherie, aber immerhin einen Kartenleser für SD-Speichermedien und Memory Sticks. Dafür gehen ein analoger Monitoranschluss, i.Link respektive FireWire und ein kleiner ExpressCard-Slot im 34-Millimeter-Format für diese Preis- und Größenklasse durchaus in Ordnung. Netzwerker müssen jedoch leider auf Gigabit-Geschwindigkeit verzichten.
Unter der schlichten Hülle rechnet ein Dual-Core-Prozessor aus dem Hause Intel; zwar noch aus der vorletzten Generation, aber für alltägliche und anspruchsvolle Aufgaben nach wie vor flott genug. Damit Ressourcen-Schluckspecht Windows Vista auch den Hals voll bekommt, beherbergt das einfach gestrickte Äußere satte zwei Gigabyte Arbeitsspeicher. Bei einer Kapazität von 100 Gigabyte bleibt außerdem eine Menge Freiraum auf der Festplatte.
Sony Vaio N21Z im Test: Notebook pur
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Auf den ersten Blick verfehlt das geradezu offensiv simple Design nicht einen gewissen Reiz, bei genauerem Hinsehen stört der starke Plastik-Charakter hingegen besonders das ansehnliche Interieur. Vor allem im Bereich des Touchpads steht es um die Qualitätsanmutung alles andere als rosig, denn das Gehäuse lässt sich sehr leicht eindrücken und über dem eingebauten Kartenleser verläuft der Übergang von Oberschale zu Unterteil mit unsauberen Spaltmaßen.
Einen vergleichbaren Kunststoff-Charme versprüht auch die konkurrierende Inspiron-Serie aus dem Hause Dell, die sogar ähnliche Farben aufweist. Doch eigentlich dürfte Sony mit dem Vaio N eher einem anderen großen US-Computerhersteller die Kundschaft streitig machen wollen. Dafür gibt es kaum ein anderes Notebook, das derart gut die Klappe hält: Trotz fehlendem Einrastmechanismus schließt der Deckel ausgesprochen fest mit dem Innenraum ab.
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