DirectX-10-Grafik und Turbo-Prozessoren
Schöne, schnelle Notebook-Welt
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Notebooks sind die Zukunft. Das ist klar. Die mobilen Rechenknechte verdrängen ihre großen PC-Verwandten immer mehr auf die hinteren Plätze. Kein Wunder also, dass sich die Hardware-Hersteller Mühe geben, den Fortschritt voranzutreiben. In schöner Regelmäßigkeit werden somit "sensationelle Neuheiten" präsentiert, die alles bisher Dagewesene problemlos in den Schatten stellen sollen. Aktuelle Stichworte sind hier Nvidias mobile DirectX-10-Grafik und die "Santa Rosa"-Plattform von Intel. Aber wie sensationell sind diese Neuheiten wirklich? Netzwelt bringt Licht ins Dunkel.
Legen wir den Fokus zunächst auf die derzeit wohl aufsehenerregendste Innovation im Notebook-Bereich - die ersten DirectX-10-fähigen GPUs für den mobilen Einsatz. Schon mit den entsprechenden Desktop-Varianten konnte Nvidia viel Aufmerksamkeit auf sich lenken. Millionen von Gamern hegen seitdem die Hoffnung, dem Ziel eines perfekt realistischen Spielegenusses wieder einen riesigen Schritt näher gekommen zu sein. Ob aus dem Traum Wirklichkeit wird, steht trotz Verfügbarkeit von DirectX 10 angesichts mangelnder Anwendungen für die Grafikschnittstelle jedoch noch in den Sternen. Umfassende Praxistests werden erst möglich sein, wenn die ersten DirectX-10-Games auf den Markt kommen. Entsprechende Titel wie der "Far Cry"-Nachfolger "Crysis" oder "Hellgate: London" stehen aber bereits in den Startlöchern.
Inhalt
- "M" statt "Go" - gemeint ist dasselbe
- Bereit für kinogleichen Filmgenuss unterwegs
- Mehr Leistung durch DirectX 10 und "Santa Rosa"
- Verbesserung bei FSB und Stromverbrauch
- "Centrino Pro" für Profis, "Centrino Duo" für den Heimanwender
- AMD: Konterversuch mit 65 Nanometer
Was vorerst bleibt, um ein vorsichtiges Qualitätsurteil abgeben zu können, sind die technischen Details. Und was dort schwarz auf weiß nachzulesen ist, kann sich wirklich sehen lassen - sowohl bei den Desktop-Modellen der GeForce-8-Reihe als auch bei den kürzlich neu vorgestellten Varianten für den mobilen Einsatz, den GeForce-8400M- und GeForce-8600M-GPUs.
"M" statt "Go" - gemeint ist dasselbe
Wie ihre Vorgänger für den PC basieren auch die neuen Grafikprozessoren für Notebooks auf der Architektur der jeweiligen GeForce-7-Modelle. Anders als bislang üblich tragen die Ableger für den mobilen Einsatz jedoch kein "Go" mehr im Namen, wie beispielsweise noch bei der "GeForce Go 7600" und der "GeForce Go 7400" der Fall, sondern stattdessen ein "M" als Abkürzung für "Mobile". Dies sei jedoch nur am Rande erwähnt. Kehren wir lieber zurück zu den technischen Details.
Hier markiert der GeForce 8400M G die untere Leistungsgrenze. Zum Einsatz kommen 8 Shadereinheiten, ein Chiptakt von 400 MHz sowie eine 64-Bit breite Speicheranbindung, über die maximal 256 MB mit einem Speichertakt von 600 MHz angesteuert werden können. Das nächsthöhere Modell, die GeForce 8400M GS, unterscheidet sich davon lediglich durch eine verdoppelte Shader-Anzahl (16). Die GeForce 8400M GT (16 Shadereinheiten) hingegen läuft zusätzlich bereits mit 450 MHz Chiptakt und kann über ein 128-Bit-Interface bis zu 512 MB Speicher (600 MHz) verwalten.
Mit den drei genannten Grafikchips will Nvidia vor allem den Mainstream-Markt ansprechen. High-End-Varianten, die leistungstechnisch ein Äquivalent zur Desktop-Spitzen-GPU GeForce 8800 GTX/GTS darstellen, werden bis zur Marktreife noch etwas Zeit benötigen. Wer jedoch Wert auf eine höhere Performance legt, soll derweil mit den GeForce-8600M-GPUs bedient werden. Hier gibt es zurzeit zwei Modellvarianten, die beide bis zu 512 MB RAM (700 MHz) über eine 128-Bit-Schnittstelle ansprechen. Darüber hinaus hat die GeForce 8600M GS mit 16 Shadereinheiten (Shadertakt 1.200 MHz) und einem Chiptakt von 600 MHz beachtliche Werte zu bieten. Topmodell ist dennoch die GeForce 8800M GT. Die Pole Position kann hier dank 32 Shadereinheiten geholt werden, auch wenn die Werte für Shadertakt (950 MHz) und Chiptakt (450 MHz) gegenüber dem "kleineren" Modell ein wenig abfallen.
Bereit für kinogleichen Filmgenuss unterwegs
Insgesamt kommen also zunächst fünf Chip-Varianten von Nvidias GeForce-8M-Serie auf den Markt, die sich durch die Anzahl der Stream-Prozessoren (Shadereinheiten), den Taktraten sowie dem maximalen Speicher und dessen Anbindung unterscheiden. Die restlichen Features sind bei allen gleich. So sind alle GPUs neben der DirectX-10-Grafikschnittstelle mit Nvidias PowerMizer-Technologie ausgestattet und unterstützen kinoreife Auflösungen von bis zu 2.560 x 1.600 Pixeln über einen Dual-Link-DVI-Anschluss. Auch der HDCP-Kopierschutz wird beherrscht.
Interessantestes Merkmal ist jedoch die zweite Generation von Nvidias PureVideo-Technologie, die durch ein zusätzliches "HD" im Namen gekennzeichnet ist. Wesentlicher Bestandteil ist die H.264-Hardware-Dekodierung. Dadurch können hochauflösende Videoinhalte (HD-Filme auf Blu-ray- oder HD-DVD-Discs) wiedergegeben werden. Das ist soweit nicht neu; großer Vorteil von "PureVideo HD" ist jedoch, dass nicht mehr allein der Systemprozessor mit dem kompletten Dekodiervorgang belastet wird. Stattdessen übernimmt der Grafikprozessor den Großteil der Arbeit. Dadurch werden Ruckler beim Abspielen vermieden sowie gleichzeitig Stromverbrauch, Geräuschpegel und Hitzeentwicklung reduziert.
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Sehr schöner Bericht, welcher tatsächlich erstmals bei mir Licht ins Dunkle brachte ;)
Freue mich schon auf die Testberichte der neuen Notebooks (besonders auf den des Samsung R70) und vielleicht eine Art Berater - ist es jetzt schon sinnvoll auf den neuen "Notebook-Zug" zu springen oder doch eher noch warten?
MfG
WAckelpudding
Zitat:
Perfekt !:zwickern:
Ich erhoffe mir von dem Notebook sehr viel! Meiner meinung nach hat Samsung designtechnisch ne Menge auf dem Kasten! Qualitativ konnten Notebooks von Samsung ja auch überzeugen! Und gerade weil das R70 gar nicht so teuer ist, bin ich sehr gespannt!
MfG
Wackelpudding
Zitat:
Hier ist der erste Test zur neuen Intel- bzw. Nvidia-Architektur:
http://www.netzwelt.de/news/75598-asus-a7s-im-test-santa.html
Das R70-Aura liegt jetzt vor mir, optisch schonmal ein sehr schönes Gerät. Sieht wegen der flachen Bauweise definitiv kleiner aus als ein 15,4"-Zoll-Notebook. Wenn Du noch genauere Fragen dazu hast, werde ich versuchen, im Test darauf einzugehen.
Hi,
wann kommt dennn der angekuendigte Testbericht? Bin schon sehr gespannt, denn ich erwaegte, das gute Stueck zu kaufen! :)
A
Zitat:
http://www.netzwelt.de/news/75631-samsung-r70-aura-im-test.html
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