Vielseitiger Widescreen-Flachbildschirm mit 24 Zoll
NEC MultiSync LCD2470WNX im Test: Scharfmacher
Monitore
Dass NEC in der Riege der High-End-Flachbildschirme ganz vorne mitspielen kann, stellten die Japaner auf dem netzwelt-Prüfstand schon mehrere Male unter Beweis. Mit dem überbreiten MultiSync LCD2470WNX bringen sie nun einen ernstzunehmenden Konkurrenten für die heimkinotauglichen 24-Zöller aus dem Hause Dell und Eizo an den Start. Für hochauflösende Bilder von Blu-ray, HD DVD und HDTV ist er bereits gewappnet, aber auch für Broterwerb und Spiele?
Abgesehen von den ausladenden Abmessungen ist die Riesenmattscheibe kein Freund des Dickauftragens, sondern vielmehr des Understatements. Lediglich der schmale Bildrahmen in Silber durchbricht die mattschwarze Einheits-Optik, während der Angstgegner Eizo FlexScan S2411W in der dunklen Version ausschließlich auf den letztgenannten Farbton setzt. Wer ein helleres Design bevorzugt, kann beide Displays aber auch in einer silber-weißen Variante ordern.
Inhalt
Anspruchsloser Mechaniker
Bildschön
Schwarz satt
Mit Vergnügen
Konkurrenzvergleich
Daten und Bewertung
Mit weniger als der Vollausstattung gibt sich der LCD2470WNX erst gar nicht zufrieden, so bringt er außer einem digitalen und analogen Signaleingang noch vier praktische USB-Ports mit. Die passenden Kabel sind dabei reine Ehrensache und verschwinden geschickt hinter einer großen Abdeckung im Standfuß. Zu den wichtigsten Eigenschaften zählt der HDCP-fähige DVI-Anschluss für die Wiedergabe hochauflösender DVDs und Fernsehsendungen.
Ergonomisch wertvoll bezeichnet die Verstellmöglichkeiten überaus treffend. Denn das NEC-Breitbild rangiert auf dem Flexibilitäts-Niveau des Dell UltraSharp 2407WFP und kann den Eizo FlexScan S2411W mit einer Pivot-Funktion ausstechen, sprich einer möglichen Drehung vom Quer- ins Hochformat. Wer dann allerdings zur Feinjustierung via On-Screen-Menü zu den Bildschirmtasten greift, muss wohl oder übel die Augen verdrehen, da es lediglich im herkömmlichen Querformat erscheint.

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Die Feinarbeit funktioniert auch bequem mit der Maus.
Doch eigentlich wird die Knopfleiste zumindest unter Windows- und Apple-Systemen gar nicht erst gebraucht, da mit "NaViSet" eine leicht bedienbare Konfigurationssoftware bereitsteht. Gegenüber Eizos "ScreenManager" fällt sie jedoch merklich ab, da sie weder das Anlegen persönlicher Profile noch das zeitgesteuerte Abschalten gestattet. Dafür lassen sich wie beim Mitbewerber bequem alle wichtigen Farb- und Qualitätseinstellungen vornehmen, von denen der FlexScan S2411W aber ohnehin schon eine breitere Palette mitbringt. Positiv fällt hingegen auf, dass NECs NaViSet kein mitunter lästiges Hintergrundprogramm darstellt, sondern stattdessen bloß die Anzeige-Eigenschaften von Windows bereichert.
Zwar arbeitet die Mechanik nicht völlig makellos, hinterlässt in den entscheidenden Disziplinen dennoch einen durweg ordentlichen Eindruck. Für die bereitstehenden Verstellmöglichkeiten ist nicht mehr als eine Hand notwendig und lediglich Neigung und Pivot-Option verlangen nach einem beherzteren Zugriff. Einmal in der gewünschten Position angekommen, behält sie der Bildschirm auch bei pflichtbewusst bei. Bei starken Stößen gegen den Schreibtisch überzeugt das Display durch seinen stabilen Stand und schwingt erfreulicherweise nur geringfügig nach. Leider passt das Knarzen von Gehäuse und Standfuß nicht so recht zum hochwertigen Qualitätsanspruch eines 1.000-Euro-Flachbildschirms, ebenso wenig wie das laute Schleifgeräusch der Höhenverstellung.
NEC MultiSync LCD2470WNX im Test
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