Wie man das Überall-Fernsehen am besten empfängt
Ratgeber: Tipps und Tricks zu DVB-T auf dem Notebook
Mäuse, Tastaturen, Zubehör
Wenn Ihnen Ihr Notebook als tragbare Schreibmaschine, mobiles Fotostudio, elektronische Poststation oder Eingangsportal zum weltweiten Datennetz gute Dienste geleistet hat, lässt es nach getaner Arbeit auch zur Entspannung nutzen. Aktuelle Notebooks sind wahre Multimedia-Künstler - sie spielen Filme von Festplatte oder DVD ab und können unterwegs auch Fernsehen empfangen. Für den mobilen TV-Genuss lässt sich ein Fernsehempfänger an der USB-Buchse oder über den PC-Card-Steckplatz nachrüsten. Manche Multimedia-Notebooks sind sogar ab Werk mit einem Fernsehempfänger ausgestattet.
Einige Modelle wie Toshibas Qosmio G30 (um 2700 Euro) sind von Haus aus für den DVB-T-Empfang vorbereitet. Aber auch Notebooks ohne eingebauten Tuner lassen sich mit Zusatzprodukten zum mobilen DVB-T-Empfänger aufrüsten. Gibt es bei Ihnen zu Hause oder am Zielort Ihrer Geschäftsreise digitales Fernsehen per Antenne, lässt sich der Mobilrechner für knapp 100 Euro zum Empfangsgerät für DVB-T aufrüsten.
Inhalt
- Wo ist DVB-T überhaupt empfangbar?
- Den Empfang verbessern
- Alle Sender in oder aus der Reihe
- Programmieren, aufnehmen, schneiden
- Von DVB-T ohne Umwege auf DVD
Wo ist DVB-T überhaupt empfangbar?
Der digitale Sendestandard (Digital Video Broadcast - Terrestrial, übersetzt: digitale Fernsehausstrahlung über Antenne) macht Schluss mit verrauschten und verzerrten Analogbildern. Zudem erlaubt er, durch Datenkompression auf den knappen Frequenzen deutlich mehr Programme zu übertragen als mit der bisherigen analogen Sendetechnik. In den meisten Ballungszentren wurde die Ausstrahlung von TV-Programmen per Antenne deshalb bereits auf DVB-T umgestellt.

Auf www.ueberall-tv.de finden Sie detaillierte Versorgungskarten für die deutschen DVB-T-Empfangsgebiete (Klick vergrößert).
Die dort abrufbaren Versorgungskarten informieren Sie auch darüber, wie gut das Digitalsignal in welchen Zonen zu empfangen ist. Das hängt nämlich auch von der Signalstärke ab. In den Kernbereichen, in Innenstädten und stadtnahen Wohngebieten, erlauben geeignete mobile Empfangsgeräte, wie eben beispielsweise Notebooks mit DVB-T-Tuner, auch innerhalb geschlossener Räume den Empfang. An diese Kernzonen grenzen Gebiete an, in den der Empfang nur noch im Freien möglich ist.
Und an den Rändern dieser Bereiche schließlich braucht man schon eine ausgewachsene Dachantenne, will man das digitale Antennensignal noch in ausreichender Qualität empfangen. Trotz aller technischen Vorteile hat der digitale Fernsehempfang aber auch seine Tücken. Auf den folgenden Seiten gibt Ihnen netzwelt deshalb eine Reihe nützlicher Praxistipps, die das mobile digitale Fernsehvergnügen vergrößern können.
Wirklich "überall" klappt es mit dem Empfang des so genannten "Überall-Fernsehens" DVB-T leider nicht. Auch innerhalb der DVB-T-Versorgungsgebiete braucht man manchmal Tricks.
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