Slider runter, Putztuch raus
Besonders edel: Nokia 8800 Sirocco Edition im Test
Handy
Wann kommt ein Handy schon in den Genuss, exlusive Klingeltöne auf den polierten Edelstahl-Leib geschneidert zu bekommen? Netzwelt nimmt mit dem 8800 Sirocco Edition eines der teuersten Nokia-Mobiltelefone unter die Lupe. Snobistischer Technikschmuck oder Hightech für den Alltag? Slider runter, Poliertuch raus: Wir verraten, ob 1.100 Euro für ein funkelndes Kommunikations-Tool gerechtfertigt sind.
Es gibt sie, ohne Frage. Menschen, die tief in die Tasche greifen, um sich von der breiten Masse abzuheben. Ein normales Handy in der Edel-Handtasche oder im Handschuhfach des italienischen Sportwagens? Genausogut könnte man Passanten auf offener Straße nach Kleingeld für die öffentlichen Telefonzellen anschnorren. Und immer wenn es besonders exlusiv sein soll, muss ein Sondermodell her.
Inhalt
- Verarbeitung: Wie es sich anfühlt
- Reich beschenkt: Was noch im Karton liegt
- Kleine Katastrophe: Was an den Tasten stört
- Exklusiv: Wie sich die Sirocco-Edition abhebt
- Ausstattung: Was es kann und was es können sollte
- Multimedia: Wie es klingt, singt und sieht
- Fazit: Für wen es sich lohnt
Nokia befriedigt den Drang nach Exlusivität mit einer Sonderauflage des 8800. Schwarz, Silber oder gar Gold? Diese Frage müssen sich Käufer der Sirocco-Edition in jedem Falle stellen. Doch egal welches Modell später im aufwändig gestylten Karton liegt - in unserem Falle blitzt uns extrem spiegelndes Silber an - ein Tuch oder zumindest ein sauberes T-Shirt sollten immer in greifbarer Nähe sein. Die Oberfläche aus Edelstahl ist wie geschaffen für Fingerabdrücke.
Diesen Schönheitsfleck werden gut betuchte Handy-Nutzer aber höchstens mit einem Augenzwinkern hinter Gucci-Sonnenbrillen zur Kenntnis nehmen, denn trotz der schmutzanfälligen Oberfläche ist das 8800 ein sehr robuster Gesprächspartner. Dafür Sorge tragen die bereits erwähnte Edelstahl-Ummantelung und eine Saphirbeschichtung des Displays. Den gesamten Testzeitraum über wurde der Nokia-Star wie ein hundsgewöhnliches Modell behandelt. Und es hat sowohl Schlüssel in engen Hosentaschen als auch die ein oder andere unsanfte Behandlung ohne bleibende Narben überstanden.
Verarbeitung: Wie es sich anfühlt
So viel edles Material hat einen gewichtigen Preis, denn mit knapp 140 Gramm ist das Testgerät alles andere als ein Fliegengewicht. Einerseits trägt die hohe Masse einen guten Teil zum wertigen Gesamteindruck bei. Auf der anderen Seite fordert die Schwerkraft ihren Tribut und zieht gerne Hosen- und Hemdtaschen in Richtung Fußboden. Die übrigen Abmessungen des Edel-Sliders liegen mit 107 x 45 x 16,5 Millimetern auf absolutem Normal-Niveau.
Er hat ihn sich verdient, den eigenen Absatz: Der in der Produktbeschreibung als "raffinierter Mechanismus zum Aufschieben mit meisterlich gefertigten Kugellagern eines Herstellers für Hochleistungsfahrzeuge" beschriebene Slider überzeugt auf ganzer Linie. Von ganz alleine findet der Daumen die Vertiefung unterhalb des Displays um den Schlitten nach oben zu drücken. Und dieser gleitet mit einem solch zufrieden satten "Klock" nach oben, dass man meinen könnte, eine solide Handfeuerwaffe statt eines Mobiltelefones zu entsichern.
Nokia 8800 Sirocoo Edition
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Die Handys sehen alle schick aus,aber braucht man das alles? Mp3 Player ,Kamera und Internet und downloaden von Klingeltönen usw.Ein Handy ist doch dafür gedacht das man erreichbar ist um kurze Mitteilungen zu versenden und zuerhalten
Zitat:
Genau ! Und eine Kamera ist dafür da, Bilder zu machen, und mit einem MP3-Player kann ich meine Lieblingssongs auch am Strand und in der Sonne hören. Für meine Emails habe ich ja den Schlepptop ...
Schlepptop ? :hmmm:
Ja, habe ganz schön was zum Rumschleppen, so alles zusammen ...
Gut, dass es Handys gibt, kleine, leichte, die das alles in sich vereinigen ... :daumen:
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