Edel-Notebook mit Blu-ray, Klavierlack und Chrom
Sony Vaio AR im Test: PlayStation für Erwachsene
Laptops
Das Vaio AR ist das derzeitige Vorzeige-Notebook aus dem Hause Sony. Mit edlem Klavierlack, gediegenem Anthrazit und dunkler Chromverzierung will es auch danach aussehen. Parallelen zur Spielkonsole PlayStation 3 vermittelt es aber nicht nur äußerlich, sondern technisch ebenfalls - spieltauglicher Grafik und optionalem Blu-ray-Laufwerk sei Dank. Leistung, Bildfläche und Ausstattung werden bei der "PlayStation für Erwachsene" besonders groß geschrieben.
Im Gegensatz zur Lackierung vieler anderer Geräte wirkt der schwarze Glanz des Vaio AR erheblich hochwertiger und nicht wie von unzähligen feinen Kratzern durchsetzt. Wahre Augenweiden sind zudem der silberne Vaio-Schriftzug auf dem schönen Rücken und die verchromten, dunkel akzentuierten Seitenränder, welche in diesem Falle nicht einmal aufgesetzt erscheinen. Allerdings will die Rechnung mit dem gewollten Understatement nicht so recht aufgehen.
Inhalt
Versteckte Vielfalt
Farbenprächtig
Standard-Keyboard mit Exoten-Touchpad
Vorteil Windows XP
Fazit
Alle Daten auf einen Blick
Rein subjektiv wirkt Sonys Top-Modell viel größer, als es mit seinem 17-Zoll-Display wirklich ist. Dazu tragen vor allem weitläufigen Anthrazit-Flächen des schnörkellos-eleganten Interieurs bei. Durch die wuchtige Erscheinung erhält das eher minimalistisch gehaltene Design dennoch eine angeberische Note, dafür hält das Luxus-Notebook, was seine Optik verspricht - die Verarbeitung dürfte selbst verwöhnte Zeitgenossen zufriedenstellen.
Das Display hält bloß mit einem einzigen Haken, der über Schieber bei jedem Öffnen oder Schließen per Hand betätigt werden muss. Im geschlossenen Zustand geht der Abstand zwischen Deckel und Unterteil zwar in Ordnung, könnte aber gerne etwas fester ausfallen. Im unteren Bildschirmrand trohnt ein weiß leuchtender Vaio-Schriftzug über den innenliegenden Armaturen.
Rechts neben der Tastatur sitzt ein runder, verspiegelter Einschalter, ein Stück weiter oben befinden sich acht Chrom-Knöpfe zum Steuern der eingebauten Unterhaltungselektronik wie dem integrierten DVB-T. Beinahe schon unscheinbar dagegen die weiteren Bedienelemente am linken Rand, die für den Laufwerksauswurf, die Lautstärkereglung und zwei frei wählbare Funktionen bereitstehen. Sie sind fast nahtlos ins Gehäuse integriert, zusätzlich geben winzige LED Aufschluss über den momentanen Tastatur-Status.
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