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04.04.2007
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Traditionelles Design trifft neue Technik

Erfolgsverwöhnt: Canon Ixus 75 im Test

Digitalkamera

Ebenfalls wie bei der Vorgängerin ist der Vier-Wege-Controller der Kamera berührungsempfindlich und blättert alle Fotos im Schnelldurchlauf durch, wenn dieser sanft mit dem Finger umfahren wird. Dazu lassen sich Ordner erstellen und Fotos auf verschiedene Arten sortieren. Zur Standardausstattung einer heutigen Digitalkamera gehört natürlich auch die Möglichkeit, Bilder in einer Diashow darzustellen. Bei der Ixus ist das mit diversen Überblendeffekten möglich und macht auf dem großen Display richtig Spaß. Der Anschluss an den Fernseher ist jedoch der bessere Weg, um die eigenen Fotos effektvoll dem Freundeskreis zu präsentieren.

Fotografieren

Einsatzbereit ist die Ixus nach nur etwa 1,5 Sekunden. Einen kurzen Moment später landet bereits das erste Foto auf der Speicherkarte. Die Kamera fokussiert innerhalb einer halben Sekunde. Im vorfokussierten Zustand löst das Gerät dann ohne spürbare Verzögerung aus. Ohne festgelegten Fokus wird ein Schnappschuss nach knapp 0,6 Sekunden aufgenommen. Foto für Foto speichert die Ixus zügig weg, die Bildfolgezeit liegt bei etwa zwei Sekunden. Der Serienbildmodus schafft laut Hersteller 1,7 Bilder pro Sekunde, was im Test bestätigt werden konnte.



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Das große Display ist eine echte Bereicherung. Verbessert wurden Helligkeit und der Betrachtungswinkel. Dazu wirken Farben auf dem Bildschirm nun noch realitätsgetreuer.

Ähnlich flink gelingen auch sämtliche Einstellungen mit den Bedienelementen der Kamera, die gut mit dem rechten Daumen zu erreichen sind. Lediglich die Taste für den Wiedergabemodus ist ein wenig zu tief im Gehäuse versenkt. Der Hintergedanke dabei ist klar, aber ein versehentliches Betätigen der Taste zu verhindern, indem man sie schwer erreichbar platziert, stellt nicht ganz die optimale Lösung dar. Zoomwippe und Auslöser lassen den Fotografen durch eine deutliche Rückmeldung nicht im Unklaren über sein Handeln. Beide sind angenehm zu betätigen.

Für die schnelle Auswahl der Betriebsart zeigt der Vier-Wege-Controller ganz in iPod-Manier seine wahre Stärke. Durch ein leichtes Umfahren der Kreisform öffnet sich ein Auswahlmenü, das auf die gleiche Art und Weise durchgeblättert werden kann. Die Gesichtserkennung des neuen DIGIC III-Bildprozessors arbeitet zuverlässig und ist eine wirkliche Erleichterung. Der Fokus sucht sich zielsicher Gesichter im Bildausschnitt und markiert diese mit einem weißen Viereck. Sobald Personen jedoch zur Seite blicken, hat die Erkennung Schwierigkeiten. Im Test wurden vier Gesichter schnell erkannt und waren auf den Fotos durchgehend scharf und gut belichtet. Das gelang auch, wenn die Personen leicht hintereinander versetzt aufgestellt wurden.



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Die Gesichterkennung der Canon Ixus 75 hält auch die zappeligsten Kinder im Fokus, solange diese in die Kamera schauen - eine wirkliche Hilfe für Partyschnappschüsse oder das Porträt mit zusätzlichem Landschaftsblick. Die Schärfe ist da, wo sie hingehört.

Das Display der Canon ist auch in direktem Sonnenlicht gut ablesbar. Hier sollte die Displayhelligkeit dann aber auch auf maximale Leistung gestellt werden, was etwas an der Akkulaufzeit zerrt. Insgesamt hält der Akku jedoch ein wenig länger durch als bei der Ixus 65: Im Test lief die neue Ixus für rund 160 Fotos und etwa zehn Minuten Video. Leider meldet sich die Warnanzeige erst, wenn es fast schon zu spät ist. Bei blinkendem Batteriestand bleiben dem Fotografen zwischen zehn und zwanzig Bilder Restlaufzeit. Etwas unangenehm fiel das Fokusgeräusch der Kamera auf. Ein helles, leicht metallisches Klacken ist bei jedem Fokussieren deutlich zu hören.


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