Schneller, besser, weiter - Was kann sie wirklich?
Weitblick: Panasonic Lumix DMC-FX30
Tobias Heinze
Die Digitalkameras der FX-Serie von Panasonic sind der Tipp unter Fotografen, für die echte 28 Millimeter Weitwinkel ein absolutes Muss darstellen. Dazu gibt es optische Bildstabilisierung, Panasonics Bildprozessor der neuen Generation und ein dickes Paket an Ausstattung. Die FX30 ist die neuste aus der FX-Serie und stellt sich dem netzwelt-Test.
Venus III Engine, so ist der Name für das neue Herzstück der Lumix FX30. Der Bildprozessor der Kamera ist für alle Rechenvorgänge im Gerät verantwortlich, so etwa die Bildberechnung, die Rauschreduzierung oder auch der Autofokus. Wenn diese Vorgänge schnell ablaufen, dann freut sich der Fotograf über kurze Reaktions- und Verarbeitungszeiten. Ob die neue Venus Engine hält, was Panasonic verspricht, und was die FX30 sonst noch zu bieten hat, verrät der netzwelt-Test.
Nach dem Auspacken zeigt sich eine hochwertig verarbeitete kompakte Digitalkamera, die sehr angenehm in der Hand liegt. Alle Bedienelemente wirken belastungsfähig und sind bis auf das Moduswählrad ausreichend klar zu bedienen. Das Wählrad gibt bei Betätigung ein wenig zu starken Widerstand, sodass man versehentlich ein oder zwei Einstellungen zu weit rutschen kann. Das Gesamtdesign wirkt edel und bildet zusammen mit den verwendeten Materialien ein gelungenes hochwertiges Auftreten. Das kühle Metall des Gehäuses kommt besonders in der matt schwarzen Gerätevariante in Kombination mit den übrigen silber glänzenden Gehäuseteilen gut zur Geltung.
Panasonic FX30
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Die kleine Digitalkamera ist mit 22 Millimetern Gehäusetiefe in die Klasse der ultrakompakten Digitalen einzuordnen. Mit einem lichtstarken Dreifachzoom liefert sie für heutige Verhältnisse keine Besonderheit: Blende 2.8 im Weitwinkel und Blende 5.6 in Telestellung. Wer aber einen Blick auf den Brennweitenbereich der Leica-Optik wirft, freut sich über 28 Millimeter Weitwinkel, die für einen großen Bildwinkel sorgen. Kurz gesagt, es passt einfach mehr aufs Bild.
Die flachste Digitalkamera der Welt, die 28 Millimter Weitwinkel bieten kann: die Panasonic Lumix FX30.
Das Zoom reicht bis 100 Millimeter nach oben und kann so Entferntes leicht vergrößern. Die Auflösung ist mit 7,2 Megapixel zeitgemäß gewählt und das Display ist mit 2,5 Zoll Diagonale bei 207.000 Bildpunkten Auflösung guter Standard. Eine Naheinstellgrenze von fünf Zentimetern reicht für die üblichen Nahaufnahmen aus. Mit Strom wird die FX30 über einen neuen Lithium-Ionen-Akku versorgt, der weniger Laufzeit als beim Vorgängermodell beschert. Mit 280 Bildern pro Akkuladung ist die neue Lumix aber dennoch gut konkurrenzfähig.
Wie von Panasonic gewohnt, werden die Fotos auf SD-Karten gespeichert, die FX30 kann natürlich auch SDHC-Karten schlucken, die höhere Kapazitäten liefern. Ebenfalls Panasonic-typisch ist das Mega O.I.S, "optical image stabilisation", ein System, das Verwacklungen während der Belichtung vermeidet. Die Bildstabilisierung ist in der Optik integriert und ermöglicht dem Fotografen bis zu zwei Belichtungsstufen mehr aus der Hand fotografieren zu können.
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