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31.03.2007
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Was nötig ist, damit die kabellose Welt funktioniert

Workshop Bluetooth - Probleme mit dem Funk lösen

Dirk Ellenbeck

Serielle Verbindungen

Windows richtet Bluetooth-Verbindungen an verschiedenen Stellen des Systems ein und zeigt diese auch an verschiedenen Stellen an. So tauchen Modemverbindungen in den "Netzwerkverbindungen" auf. Sie basieren auf einem Windows-eigenen Modemport und benötigen zusätzlich einen Modemtreiber. Bluetooth-Audio-Verbindungen hingegen legt Windows als virtuelle Soundkarten an.

Für serielle Verbindungen muss das Betriebssystem einen so genannten virtuellen Com-Port einrichten. In den "Telefon- und Modemoptionen" der Windows-Systemsteuerung können Sie die Nummer dieses Ports auf der Registerkarte "Modems" in den Eigenschaften der jeweiligen Verbindung wählen. Sehr oft werden hohe Nummern wie COM32 oder ähnlich für die virtuellen Ports eingerichtet. Wenn ältere Kommunikationssoftware auf diese Ports zugreifen soll, gibt es dann eventuell Probleme, weil sie diese COM-Schnittstelle nicht ansprechen kann.

In diesem Fall können Sie versuchen, von Hand eine niedrigere Portnummer wie COM5 oder ähnlich einzustellen, die noch nicht vergeben ist. Ob das funktioniert, hängt von den Möglichkeiten des verwendeten Bluetooth-Treibers ab. Manche lassen keine Änderung der voreingestellten Portnummern zu.

Profil-Rollen

Dafür, dass die Verbindung über ein für den jeweiligen Einsatzzweck optimiertes Übertragungsprotokoll stattfindet, sorgen die Bluetooth-Profile. Die zu verbindenden Geräte müssen beide das zu verwendende Profil unterstützen. Es gibt eigene Profile etwa für die Internet-Einwahl per Handy (Dialup Networking Profile oder kurz "DUN"), für die Kommunikation per Headset ("Headset Profile") oder per Auto-Freisprecheinrichtung ("Handsfree Profile"), den Abgleich von Kalender- und Adressdaten ("Synchronisation Profile") oder die Übertragung von Stereo-Musik ("Advanced Audio Distribution Profile" oder kurz A2DP).

Auch wenn eine Bluetooth-Verbindung immer nur über ein bestimmtes Profil bestehen kann, ist es möglich, mehrere parallele virtuelle Verbindungen einzurichten. Zwischen diesen können die Anwendungsprogramme dann nach Bedarf umschalten und immer ein Profil physikalisch aktivieren. Jedes der beiden verbundenen Geräte hat bei den Bluetooth-Profilen eine spezifische Rolle: ein Gerät die des Senders oder Servers, das andere Gerät die des Empfängers oder Clients.

Manche Geräte können in bestimmten Profilen nur eine dieser beiden Rollen einnehmen. Darum werden diese "Profil-Rollen" auch häufig bei der Profilauswahl mit angezeigt. Sie heißen dann beispielsweise "SyncML Client" oder "OBEX Sync Server". Im Normalfall ist die Rollenverteilung unabhängig davon, welches Gerät die Verbindung ursprünglich eingerichtet hat. Lediglich die Richtung des Datenflusses oder die Funktion innerhalb des Profils wird damit festgelegt. Allerdings kommt es vor, dass die Software des initiierenden Gerätes auf eine bestimmte Profil-Rolle besteht. Bei Verbindungsproblemen kann es daher zum Erfolg führen, wenn Sie die Gerätekopplung einmal von der anderen Seite beziehungsweise vom anderen Gerät aus versuchen.



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