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Familiäres Filesharing: Datentausch mit Hamachi
Moritz Zielenkewitz
Hamachi ist wohl das, was man einen Tausendsassa nennt: Der VPN-Client ermöglicht den Aufbau von Netzwerken quer über den Globus und dient als minimalistischer Instant Messenger. Doch auch der gepflegte Datentausch unter Freunden ist möglich, sogar mit unterschiedlichen Zugriffsrechten - so sieht jeder nur das, was er sehen darf.
Inhalt
- Die Geschichte von Vertrauen und Kontrolle
- Gefährlich gestreut: Daten für alle
- Profilschärfung: Neue Benutzer anlegen
- Rechteverwaltung: Gäste sind keine Benutzer
- Genau gezielt: Individuelle Freigaben
- Firewall mauert, Port Forwarding tunnelt
- Hamachi: Datentausch im weltweiten LAN
Um mit dem familären Filesharing im virtuellen LAN starten zu können, muss man Hamachi erst einmal installieren und konfigurieren Ein Assistent erklärt beim ersten Start sehr anschaulich und einfach wie man das Programm benutzt oder Gruppen bzw. Tauschpartner eingerichtet. Diese Gruppe bzw. VPN ist für keinen anderen Internetteilnehmer sichtbar. Sie haben mit Hamachi ein privates eigenes Netzwerk (VPN) im Internet errichtet. Weitere Informationen gibt es in einer Hamachi-Vorstellung. Wichtig ist, dass bei der Installation auf keinen Fall der Haken bei Block unsichere Microsoft Windows Services gesetzt ist - sonst wäre dieses Tutorial nutzlos. Einen Überblick über andere Arten des familiären Filesharings liefert ein netzwelt-Artikel.
Die Geschichte von Vertrauen und Kontrolle

Sobald Sie sich mit einigen Gleichgesinnten zu einer Hamachi-Gruppe zusammen geschlossen haben, kann der Datentausch beginnen. Durch den Rechtsklick auf einen der Teilnehmer und Browse kann nämlich jeder die freigegebenen Dateien der anderen Personen durchsuchen. Dazu startet der Windows Explorer und stellt die entsprechenden Ordner zur Verfügung. Über ganz normales Kopieren und Einfügen kann sich so jeder aus der Gruppe an Ihren Daten bedienen - grundsätzlich ja auch so geplant, aber trotzdem sollten nicht alle Teilnehmer auch alles sehen und nehmen dürfen.
Gefährlich gestreut: Daten für alle
Wer ohne Rücksicht auf Querulanten einfach nur Daten freigeben will, legt auf seiner Festplatte einen Ordner an und öffnet über einen Rechtsklick Freigabe und Sicherheit. Hier kann das Verzeichnis über einen Haken im Hamachi-Netz freigegeben werden - genau so, als wären Sie und Ihre Kollegen in einem LAN vereint. Dennoch sollten Sie ein Grundmaß an Sicherheit beachten: Legen Sie den freigegebenen Ordner möglichst nicht auf der Systempartition an.
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