Alte und letzte kostenlose Versionen
Der Link-Wink: Alte Softwareschätze im Internet
Sascha Hottes
Ärgern Sie sich auch darüber, dass Programme mit jeder neuen Versionsnummer immer größer und hardwarehungriger werden, ohne dass sie wirklich etwas Neues können? Oder zusätzliche Features in die Software eingebettet werden, die Sie gar nicht brauchen? Dann sollten Sie sich nach älteren Versionen dieser Software umschauen. So genannte Old Versions besitzen oft die gleichen Funktionen wie der brandneue Ableger, ohne unnötig aufgebauscht zu sein.
Längst ist es kein Geheimtipp mehr, dass Programme wie Winamp, Real-Player und Adobe Acrobat Reader in den alten Versionen schlanker daher kommen. Statt Arbeitsspeicher und Festplatte zu überladen, ist der PDF-Reader beispielsweise rund 30 Prozent Ressourcen schonender als die aktuelle Version. Zwei prall gefüllte Archive mit solchen alten Versionen finden Sie bei oldapps.com und oldversion.com.
Aber Vorsicht: Sie sollten beachten, dass alte Versionen unter Umständen Sicherheitslücken mit sich bringen, die in neuen Versionen eventuell schon behoben wurden. Alte Versionen eignen sich daher in erster Linie für schwache Rechner oder USB-Sticks, wo es um jedes Kilobyte geht. Computer, die an das Internet angeschlossen sind, sollten im Zweifel auf eine aktuelle Version vertrauen - Ressourcen-Vorteil hin oder her.
Wertvolle alte Versionen
Manchmal sind alte Versionen auch besser, weil sie - im Gegensatz zur aktuellen Version - noch Freeware waren. Diese "Last Freeware"-Versionen werden auf den Webseiten 321download.com und aplusfreeware.com archiviert. Sie finden dort eine Sammlung an bekannten und weniger bekannten Programmen in der letzten veröffentlichten Freeware-Version. Darunter auch Klassiker wie die Kerio Personal Firewall, die Videosoftware VCDEasy oder die System-Diagnose-Software Everest.
Wenn Sie mehr über das Thema Old Versions und Last Freeware erfahren möchten, finden Sie hier entsprechende Specials dazu:
Old Versions: Warum die neueste Freeware nicht immer besser ist
Last Freeware: Als gute Software noch kostenlos war
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