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09.03.2007
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Hintergrundwissen

Laserdrucker: Wie aus Licht Tinte wird

Fabian Parusel

Laserdrucker sind schon seit geraumer Zeit auch für den privaten Haushalt erschwinglich. Sie werden vor allem wegen ihrer Druckgeschwindigkeit und der Qualität der Ausdrucke geschätzt. Netzwelt erklärt, warum Laserdrucker schneller sind als die Tintenstrahl-Konkurrenz und warum die Ausdrucke so scharf sind.

Das erste Unterscheidungsmerkmal eines Laserdruckers ist sein größerer Speicher. Während Tintenstrahldrucker nur jeweils eine Zeile empfangen und drucken, speichern Laserdrucker die gesamte Seite vor dem Druck. Die Seite wird dann nach einem Raster berechnet und ausgedruckt. Der Drucker selbst regelt dabei die Ausrichtung und den Druck.

Wie schreibt der Laser auf Papier?

Der Laser schreibt nicht selbst auf das Papier. Die Tinte wird mit einem Toner auf eine Bildrolle übertragen und von ihr aus auf das Papier gedruckt. Der Drucker lädt dazu die Bildtrommel negativ auf, sodass sie die Tinte aufnehmen kann. Trifft auf die geladene Trommel Licht, so neutralisiert sich die Bildtrommel an dieser Stelle.

Das Licht wird durch eine Laserdiode erzeugt. Einige moderne Drucker arbeiten auch mit LEDs. Über einen Umlenkspiegel wird das Licht auf die Bildtrommel reflektiert und neutralisiert die Bereiche, in denen Tinte aufgenommen werden soll. Die rotierende Bildtrommel streift an einer Magnetrolle vorbei, die den Toner auf die neutralisierten Stellen aufträgt. Der Toner ist ebenfalls negativ geladen, was gewährleistet, dass die Tinte nur an den neutralisierten Stellen haftet.

Ein weiteres Bauteil sorgt unmittelbar vor dem Ausdruck dafür, dass das Papier eine positive Ladung erfährt. Dadurch zieht das Papier die Tinte regelrecht von der Bildtrommel. Nachdem der Toner auf das Papier aufgetragen wurde, ist ein weiterer Schritt notwendig, denn die Tinte liegt nur lose auf dem Papier und würde ohne zusätzliche Behandlung verschmieren. Daher läuft das Blatt noch durch eine Fixiereinheit, die das Papier kurzzeitig auf rund 200 Grad erhitzt, wodurch spezielle Harze im Toner schmelzen und sich die Tinte mit dem Papier fest verbindet.

Farblaserdruck

Technich gesehen funktionieren Farb- und Schwarz-Weiß-Laserdrucker identisch. Farblaserdrucker sind lediglich mit vier Tonerbehältern für die drei Grundfarben und Schwarz ausgestattet, was sie größer und wesentlich schwerer macht. Die Bildtrommel wird einfach pro Farbdruck viermal belichtet und das Papier läuft viermal an der Bildtrommel vorbei. So entsteht stufenweise ein farbiger Ausdruck.


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    X-O, am 09.03.2007 14:49

    Warum wird da immer von "Tinte" geredet? Das ist doch Toner.


    pittiplatsch, am 12.03.2007 00:02

    :ohnmacht: Tinte - Toner und wieder Toner oder Tinte
    - mir wird ganz schwummrig :ohnmacht:

    :ideen: wenn man Toner als Tinte ohne Flüssigkeit bezeichnen möchte, so mag der Text noch Sinn machen :schrifts:
    in allen anderen Fällen bleibt es durch Erwärmung auf dem Papier verschmolzener Feinstaub :kopfschü:

    :zuspaet: Was die Druckgeschwindigkeit angeht:
    Nicht jeder Vertreter der LED- bzw. Laserdrucker ist auch wirklich schneller als vergleichbare Inkjet-Modelle.
    Mein dienstlicher HP 1200 Laserjet scheint wohl eher eine kleine Propellermaschine zu sein :flyaway: -
    während der HP 1100 Inkjet beim Kollegen schon längst wieder Pause hat :rolleyes:

    :idea: zumindest einen Vorteil kann ich den Laserdruckern immer abgewinnen
    bei Regen verschwimmt die Schrift nicht auf dem Papier :banned:


    X-O, am 12.03.2007 00:07

    Muss man eigentlich so viele Smilies verwenden?

    Wenn man bei einem Tintenstrahldrucker alles im Entwurfsmodus druckt, sind die immer sauschnell, aber beim Rest dauert es schon seine Zeit.

    Und wegen dem Feinstaub: Ich möchte meinen Laserdrucker trotzdem nicht missen.


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