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11.02.2007
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Schnurlostelefon und Mini-Router in einem

Kompakter Testkandidat: Fritz!Fon 7150

Christian Grohmann

Kompakter Testkandidat: Fritz!Fon 7150

Splitter, WLAN-Router, Telefon, Anrufbeantworter, VoIP-Adapter, jede Menge Kabel sowie Datei- und Druckerserver: So könnte die ausufernde Hausinstallation eines technisch versierten Internetnutzers aussehen. Was für Einfamilienhäuser und Wohngemeinschaften angemessen ist, scheint für Singlehaushalte dagegen überdimensioniert. Eine mögliche All-In-One-Lösung: das Fritz!Fon 7150.

Mit dem Fritz!Fon 7150 hat der Berliner Hersteller AVM die Familie der Fritz!Boxen um einen innovativen Ableger ergänzt. Das Fritz!Fon beinhaltet einen vollwertigen Mini-Router, der mit dem Leistungsumfang einer ausgewachsenen Fritz!Box aufwartet. Gleichzeitig funktioniert das Gerät als schnurloses DECT-Telefon, das sich auch optisch nicht verstecken muss. Ausgedient haben die herkömmlichen VoIP-Router aber nicht: Auch das Fritz!Fon eignet sich nicht für jedermann und muss ein paar wenige Kritikpunkte einstecken.

Inhalt

Router + Telefon = Stromfresser + Kabelsalat?

Wer das Fritz!Fon betrachtet, sieht erst einmal ein schnurloses Telefon. Ein schlankes, stilvolles Handgerät mit großen Tasten und offensichtlich guter Verarbeitung thront auf einer etwas zu groß geratenen silbergrauen Basisstation. Bei genauerer Betrachtung lassen zwei RJ45-Eingänge auf der Rückseite sowie der seitlich untergebrachte USB-Port auf weitere Funktionen schließen: Während der rot markierte RJ45-Eingang ausschließlich als Netzwerkbuchse geeignet ist, arbeitet der zweite ebenso als kombinierter Eingang für Telefon- und DSL-Signale. Die wiederum werden von einem mitgelieferten Y-Kabel auf das nötige Anschlussformat gebracht.



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Das ist dabei: Lieferumfang des Fritz!Fon

Strom bezieht das Fritz!Fon über einen flachen Trafostecker. Der stellt maximal zwölf Watt zur Verfügung, durchschnittlich konsumiert das Fritz!Fon laut Herstellerangaben etwa neun Watt. Bedenkt man, dass für gewöhnlich jedes Kommunikations-Gerät einen ähnlichen Stromverbrauch aufweist, birgt die Fritz!Fon-Kombination großes Einsparpotenzial. Das trifft auch auf den sonst nötigen Kabelsalat zu: Der wird auf besagtes Y-Kabel zur Verbindung des Splitters und ein eventuelles LAN-Kabel für den Computer beschränkt.

Einrichtung und WLAN: Nichts leichter als das

Grundsätzlich lässt sich über Konfiguration und Einrichtung des Fritz!Fons nichts Neues sagen. Das ist auch gut so, orientiert sich der ganze Prozess doch komplett an den Fritz!Boxen, die in Sachen Einfachheit, Übersichtlichkeit und Sicherheit bestechen. Da Firewall und WLAN bereits arbeiten und werkseitig keine Schlupflöcher aufweisen, beschränkt sich der Einrichtungsassistent im browsergestützten Konfigurationsmenü auf DSL-Zugangsdaten, Tarifart und VoIP-Verbindungen. Letztere kann sich der Nutzer für vordefinierte Anbieter automatisch einrichten lassen, andere kann er manuell hinzufügen.

Mit Hilfe des Stick&Surf-Systems ist das Funknetzwerk schnell hochgezogen – vorausgesetzt, man nutzt die USB-Adapter für Wireless-LAN gleichen Herstellers. In diesem Fall müssen die Adapter lediglich zum Überspielen der Verbindungsdaten kurz an die Basisstation angeschlossen werden. Kommen andere WLAN-Adapter zum Einsatz, steht die gewöhnlich Eingabe von Verschlüsselungsart und Passwort bei den Funk-Clients an. Dabei unterstützt das Fritz!Fon sowohl WEP als auch WPA und WPA2.


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Mehr über: Hardware, Netzwerk, DSL, Router, Voice over IP, WLAN, Testbericht, AVM

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News Flash, am 07.10.2008 09:04

Kompakter Testkandidat: Fritz!Fon 7150

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