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10.01.2007
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Arcade-Automaten als Bausatz

Der Link-Wink: Spielhallen-Feeling im Hobbykeller

Fabian Parusel

Der Link-Wink: Spielhallen-Feeling im Hobbykeller

Haben Sie noch einen alten Computer aus den Neunzigern im Keller? Einen Pentium der ersten Generation oder einen alten Büro-Computer, für den sie noch nicht bereit waren, die Schrottgebühren zu zahlen? Mit etwas Holz, einem Monitor und Geduld wird aus dem alten Rechner ein richtiger Arcade-Spielautomat mit allen Spiele-Klassikern aus der Spielhalle.

Die eigene Spielhalle

So manches Taschengeld wurde in den Neunzigern in Credits für OutRun oder Double Dragon investiert. In der Eishalle wurden die letzten Markstücke in die 1,80 Meter hohen Holzkisten geworfen, um wild am digitalen Joystick zu arbeiten. Im heutigen Link-Wink zeigt netzwelt, wo es Anleitungen für einen erfolgreichen Arcade-Eigenbau gibt.

Arcade-Front

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Selbstgebauter Arcade-Automat für drei Spieler. In diesem Kasten steckt allerdings ein moderner Gaming-PC mit 2,6 Gigahertz und einem Gigabyte RAM (Klick vergrößert).

Emulation per M.A.M.E.

M.A.M.E. (Multiple Arcade Machine Emulator) ist ein Open-Source-Projekt mit dem Ziel, Spieleplatinen alter Arcade-Automaten auf dem Computer zu simulieren, um die entsprechenden Spiele starten zu können. Mit dem Emulator können beinahe alle Spiele der Arcade-Ära auf dem Rechner wiederbelebt werden. Das funktioniert natürlich auch ohne dass man sich einen mannshohen Holzkasten ins Wohnzimmer stellen muss. Der Emulator kann auf der Projekt-Seite kostenlos heruntergeladen werden. Die passenden Spiele werden in so genannten ROMs angeboten. Allerdings sind viele der angebotenen ROMs illegal. Generell gilt: Nur wer das Original des Spiels besitzt, darf sich eine ROM herunterladen und diese emulieren.

Zwar bieten Playstation, XBOX und Co. eine wesentlich bessere Leistung und moderne Konsolen sind auch nicht so unhandlich wie ein Arcade-Automat. Doch für echte Fans gibt es keine Alternative zu den fest installierten Knöpfen und dem stabilen Joystick. Die Teile für die originale Arcade-Armatur sind sogar recht günstig: Ein Joystick kostet etwa zehn Euro und ein Knopf etwas mehr als ein Euro.

Was wird benötigt?

Neben dem ausrangierten Computer entstehen beim Eigenbau noch Kosten für das hölzerne Konstrukt und natürlich müssen ein paar Boxen und ein Bildschirm organisiert werden. Rund 500 Euro kostet die Umwandlung des alten Computers in etwa, Rechner und Monitor nicht mitgerechnet. Wer Lust auf Arcade-Action zu Hause hat, sollte sich die Links in der Linkbox einmal genauer ansehen.


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News Flash, am 02.12.2008 09:14

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