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Touch me: Samsungs NV10 mit berührungsempfindlicher Bedienung
Sebastian Griesbach
Sie ist das Vorzeigemodell der NV-Serie. Mehrfache Auszeichnungen und viele Lobeshymnen durfte Samsungs NV10 bereits einstreichen. Die 10-Megapixel-Kompakte im klassischen Design und einem völlig neuartigem Touch&Klick-Bedienkonzept ist wahrlich ein echter Hingucker.
- Erster Eindruck - Design
- Technik - Sanfte Streicheleinheiten
- Einstellungen - Manuelles Schlaraffenland
- Praxis - Nicht die Schnellste
- Fazit
- Testbilder
Erster Eindruck - Design
Auf der einen Seite Retro-Look, auf der anderen innovative Technik. Die NV10 von Samsung erinnert an einen Oldtimer im Zustand eines Oberklassewagens des neuen Jahrtausends. Das schwarze Aluminiumgehäuse, der ausklappende Blitz, das berührungsempfindliche Bedienfeld und die luxuriöse und stilistisch gelungene Gestaltung sind die äußerlichen Auffälligkeiten.
Erstaunlich sicher liegt die Kamera dazu in der Hand. Dafür sorgt ein gummierter Griffwulst für den Daumen auf der Vorderseite und das etwas herausgestellte Gehäuse auf der Rückseite. Praktisch: Mit dem Zeigefinger und dem Daumen der rechten Hand erreicht man Auslöser, Moduswählrad, Touchpad und Zoomwippe. Ein stabileres und effizienteres Arbeiten mit einer Hand ist kaum möglich.
Tasten? - Suchen Sie auf der Rückseite der NV10 vergebens. Das neu konzipierte Touch&Klick-Bediensystem umschließt das 2,5 Zoll große LCD auf der horizontalen und der vertikalen Seite. Die kleinen Sensorbuttons reagieren höchst sensibel auf leichteste Fingerberührungen. Es braucht allerdings einige Minuten, um sich mit der neuartigen Menüsteuerung anzufreunden.
Der Lieferumfang enthält zusätzlich zur Kamera ein Akkuladegerät mit komfortabler Dockingstation, eine Kameratasche aus Leder mit Gürtelschlaufe, Trageriemen, USB- und Audio/Video-Kabel sowie die Kamerasoftware Samsung Digimax Master.
Technik - Sanfte Streicheleinheiten
Wie bereits erwähnt: Die absolute technische Neuerung ist das innovative Navigationskonzept der NV10. Wie bei einem Notebook steuert man das Menü über ein Touchpad beziehungsweise einzelne Drucksensoren. Bei Berührung erscheinen kleine Piktogramme auf dem Display (230.000 Bildpunkte), die durch einen Tastendruck in einem Register geöffnet werden. Neben dem neuen Navigationskonzept besticht der Serien-Primus natürlich noch mit weiteren technischen Eckpfeilern.
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