Online-Globen im Vergleich: Web-Interface versus Software
Google Earth vs. MS Virtual Earth 3D
Fabian Parusel
Der Hype um die Luftbilddatenbanken hat sich weitestgehend gelegt, die Entwicklung ist jedoch noch lange nicht beendet. So erweitert Microsoft sein Virtual Earth um eine texturierte 3D-Ansicht und Google pflegt neue Bilddaten ein. Netzwelt zeigt, welche Vorteile das Web-Interface aus Redmond gegenüber der ausgereiften Software von Google bietet.
- Neues von Microsoft
- Virtual Earth nur im Web
- Microsoft diktiert den Browser
- Keine Extras außer 3D
- Vergleich der Bilddatenbanken
- Neues vom Planeten Erde
- 100 Einwohner und ein Flughafen
- Tierische Begegnungen
- Netzwelt hilft bei der Ortssuche
Im Zuge der Redmonder Offensive mit Namen Windows Live bekommt auch Microsofts Virtual Earth (VE) ein neues Feature und einen neuen Namen: Jetzt rangiert das Produkt unter dem Namen Live Local. Mit Hilfe eines kleinen Programms können nun auch 3D-Modelle von Städten angezeigt werden. Im Gegensatz zur 3D-Funktion von Google Earth (GE) zeigt Live Local sogar die Texturen der 3D-Gebäude. Dadurch werden die virtuellen Flüge über die großen Städte der USA noch eindrucksvoller.
Screenshot von Virtual Earth 3D - Zu sehen ist die Küstenstadt San Francisco (Klick vergrößert).
Fünfzehn große amerikanische Städte wurden schon in die Datenbank von Live Local eingebaut, darunter unter anderem Dallas, Boston, Las Vegas, Los Angeles und Seattle. New York fehlt leider bislang noch in der Liste, Microsoft hat jedoch angekündigt, die Datenbank mit zusätzlichen Städten zu erweitern. Der Big Apple steht dabei sicherlich ganz oben auf der Liste, ebenfalls angekündigt sind 3D-Ansichten europäischer Städte.
Google fährt bekanntlich zweigleisig, im Browser nennt sich der Online-Globus Google Maps und das Software-Pendant kennt man unter dem Namen Google Earth. Microsoft bietet nur das Web-Interface, das muss sich jedoch keinesfalls hinter Google Earth verstecken. Mit der angesprochenen 3D-Anwendung setzt Live Local einen Meilenstein, dem Google nun hinterherläuft.
Virtual Earth wurde von Microsoft in das neue Live-Programm integriert. Unter der lokalen Suche von Live.com gibt es nun die Möglichkeit "Maps" anzuwählen und dort ist das Satelliten-Tool zu finden. Mit einem Klick kann die Ansicht dort von zwei auf drei Dimensionen erweitert werden. Die Wahl des Browser gibt Redmond dabei allerdings vor.
Microsoft diktiert den Browser
Wer die dritte Dimension von Live Local erleben möchte, der kommt um die Verwendung des Internet Explorers nicht herum. Opera und Firefox können die zweidimensionale Darstellung noch einwandfrei anzeigen, für die 3D-Ansicht wird dem Benutzer allerdings der Internet Explorer (IE) Version sechs oder sieben als Voraussetzung vorgeschrieben.
GEVE
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