Risiken, Gefahren und Möglichkeiten
Vorsicht: Codec-Packs aus dem Internet
Patrick Woods
Wenn mal wieder ein Video auf dem PC nicht so laufen will, wie man es gerne hätte, greifen viele Leute zu den so genannten Codec-Packs. Diese enthalten alle gängigen Codecs und DirectShow-Filter, die man so braucht, um die üblichen Formate abzuspielen. Doch Vorsicht: So ein Codec-Pack hat nicht nur Vorteile. Nicht selten machen solche vermeintlichen Allheilmittel mehr Probleme, als sie nützen. Wir haben verschiedene Packs herausgesucht und sagen, worauf Sie achten müssen.
- Nicht basteln
- Einfache Lösungen
- K-Lite
- XP Codec-Pack
- Nimo
- Worauf man achten sollte
- Die Alternativen zu den Packs
- Fazit
Wie immer gilt: Basteln sollte nur der, der sich damit auskennt. Leicht kann es passieren, dass man sich mit dem vermeindlichen Allheilmittel nur noch mehr Ärger einhandelt. Wer tiefer in das Thema einsteigen möchte, sollte sich unsere Einführungen über Codecs und DirectShow-Filter durchlesen.
Wo bleibt das Bild?
Wir stellen die bekannteren Packs vor und zeigen, was bei zickigen Videodateien als schnelle Hilfe sicherer funktioniert, als gleich die gesamte Multimediafähigkeit seines Rechners zu riskieren. Wir raten davon ab, sich wahllos neue Codecs zu installieren. Nur wenn man wirklich weiß, was man da tut, die Codecs und Formate alle kennt und den Überblick behält, welche Komponente wofür zuständig ist: dann sollte man sich daran wagen.
Das heißt aber nicht, dass sich alle anderen einfach damit abfinden müssen, wenn eine Video- oder Audiodatei nicht funktioniert. Die einfachste und sicherste Möglichkeit wäre, den Videolan Client - kurz VLC - zu benutzen. Dieser ist nicht nur für fast jedes vorstellbare Betriebssystem erhältlich, sondern liefert schon von Haus aus eine immens umfangreiche Bibliothek an Codecs mit. Diese hat den Vorteil, nicht mit allen Nachteilen in der Windows-Registry installiert werden zu müssen, sondern direkt zum Programm zu gehören. So entsteht kein Sicherheitsrisiko für die systemweite Medienwiedergabe und trotzdem kann der VLC so gut wie alles abspielen.
Wenn man den VLC nicht benutzen möchte, gäbe es noch die Möglichkeit, gezielt nach dem fehlenden Codec zu suchen. Zu diesem Zweck eignet sich das Tool GSpot bestens. Es untersucht die fragliche Datei und zeigt die benötigten Codecs an. So weiß man genau, was fehlt, und kann es einzeln nachinstallieren. Das hat den Vorteil, dass dieser Codec dann systemweit genutzt werden kann und nicht nur von einem Programm wie VLC. Allerdings sollte man in dem Fall wissen oder herausfinden, welche Version aktuell und stabil ist.
VLC und GSpot
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Codec-Packs sind in der Regel mehr als nur Sammlungen von Codecs. Sie enthalten auch Analyse- und Konfigurationstools. Mit diesen Tools lassen sich die installierten Codecs anzeigen oder Videos auf ihre verwendeten Formate hin untersuchen. Übrigens: Wie bei jeder Software ist auch der Codecdownload Vertauenssache. Laden Sie keine Dateien von zweifelhaften Quellen herunter, sondern bleiben Sie aus Sicherheitsgründen bei den angebotenen Downloads der Herausgeber oder den bekannteren Codecquellen.
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Version 2.0.8 mit optimiertem Uninstaller -
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Freeware-Download: GOM Player
Version 2.1.6: Neu im Software-Archiv von netzwelt
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Ich hatte mir den K-Lite Codecpack installiert und er läuft zusammen mit de Mediaplayer 9 einwandfrei, so das ich den VLC Player gar nicht brauche.
Eine Alternative zu VLC ist MPlayer; dieser ist - wie auch VLC - für div. Betriebssysteme verfügbar. Für Windows existiert auch ein GUI, Infos und Download: http://mpui.sourceforge.net
Es gibt einige wenige Dateien mit exotischen Codecs, die nicht von VLC, dafür von MPlayer (oder andersherum) nicht abgespielt werden können.
Achja, DVDs kann man damit auch abspielen ;)
Liegt der MPlayer sich den mit den K-Lite nicht bin die Quere?
Doch, K-Lite Codecpack und MPlayer könnten sich in die Quere kommen. Ich denke, dass MPlayer alleine auch seinen Zweck erfüllt. Zumal es für den Anfänger leichter sein sollte einen Player zu installieren als viele Player und ein Codec-Pack.
Doch, K-Lite Codecpack und MPlayer könnten sich in die Quere kommen. Ich denke, dass MPlayer alleine auch seinen Zweck erfüllt. Zumal es für den Anfänger leichter sein sollte einen Player zu installieren als viele Player und ein Codec-Pack.
Nein, der MPlayer benutzt nicht die Windows-basierten Codecs, sondern verwendet - ähnlich wie der VLC - eigene Codecs. Diese müssen meines Wissens von der MPlayer-Seite noch gesondert heruntergeladen werden, um den vollen Codec-Umfang zu genießen. Diese Codecs werden nur von MPlayer genutzt und kollidieren nicht mit bereits in Windows integrierten Codecs!
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