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23.09.2006
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Ohne Zubehör drahtlos Musik hören

MP3-Player funkt mit Bluetooth: Teac MP-500BT im Test

Michael Knott

Ohne Zwang: Anschluss an den PC

Keine Überraschungen, keine böse Zwangs-Software - beim Anschluss an den Rechner verhält sich der Testkandidat mustergültig. Der Nutzer hat die Wahl zwischen einem manuellen Datenabgleich, aus dem Windows-Explorer per Drag-and-Drop, und der Synchronisation mit dem Windows Media Player von Microsoft.

Auf dem Player angekommen, lässt sich die aufgespielte Musik nach den üblichen Kriterien wie "Album", "Künstler", "Genre" oder "alle Titel" sortieren. Dabei behält der Teac zum Glück die Originalreihenfolge der Stücke bei, ganz so, wie der Künstler es sich gedacht hat. Durch das Menü hangelt man sich mit Hilfe von sechs berührungsempfindlichen Tasten. Unterstützung gibt es von drei weiteren Hardwaredrückern auf der Oberseite des Players.

Bedienung: Wer schön sein will...

Keine Frage, die mit blauem Licht Hintergrund beleuchteten Tasten machen optisch mächtig Eindruck, unter ergonomischen Gesichtspunkten müssen sie sich aber einige Kritik gefallen lassen. Zu dicht liegen die vier Pfeiltasten und das zentrale Bestätigungsfeld beieinander, als dass eine stressfreie Bedienung möglich wäre.

Teac MP-500BT

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Federleicht und schön anzuschauen: Teac MP-500BT

Zu allem Überfluss flacht das rechte Gehäuse-Ende des Testkandidaten auch noch stark ab, was die Steuerung zusätzlich erschwert. Mit spitzem Finger hat man nach einiger Zeit den Dreh halbwegs raus. In der Hosentasche oder mit geschlossenen Augen ist der Teac MP-500BT aber nahezu unbedienbar. Eine mechanische Tastensperre schützt vor dem vorzeitigen Akku-Tod.

Großflächige, farbige Symbole erleichtern die Benutzerführung im eigentlich recht logisch strukturierten Menü. Verwirrend ist aber die Tatsache, dass sich das Hauptmenü auf drei Ebenen verteilt. Die Grundfunktionen sind von jedem Level aus erreichbar. Sucht man hingegen eine bestimmte Einstellung, kann die Suche unter Umständen etwas länger dauern.

Während der Wiedergabe blendet die Jukebox auf der großflächigen und gut ausgeleuchteten Anzeige alle wichtigen Infos ein. Neben dem aktuellen Titel, Album und dem Interpreten erscheinen dort auch Kompressionsrate, eine Restzeitangabe sowie eine Vorschau auf den nächsten Titel.


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