Monitor-Multitalent mit hoher Bildqualität und viel Drumherum
ViewSonic VP2330wb im Test: Flachbild mit Vollausstattung
Benjamin Schnitzler
Als wahres Multitalent bewirbt ViewSonic seinen neuen 23-Zöller VP2330wb: Hochauflösende 1.920 x 1.200 Punkte im Widescreen-Format, massenhaft Verstellmöglichkeiten und hohe Bildqualität. Schon der Vorgänger VP231wb konnte überzeugen und die japanische Konkurrenz in ihre Schranken verweisen.
Wie beim kürzlich getesteten Asus PG191 besteht beim VP2330wb eine so genannte "Zero Bright Dot"-Gewährleistung, die beim Auftreten heller Pixelfehler die Rückgabe des gesamten Geräts gestattet. Auf alle Teile gibt des Flachbildschirms gibt ViewSonic drei Jahre Garantie. Angesichts des saftigen Straßenpreises von mindestens 1.243 Euro sind unsere Erwartungen hoch. Ob er sie erfüllen kann, lesen Sie im Testbericht.
InhaltLangfingerprophylaxe per PIN
Bild im Bild
Leichtgängige Mechanik
Helle Farbenfreude
Schöner schießen
Fazit: Multitalentierter Monitor
Für Langfinger hat der mattschwarze VP2330wb etwas ganz Besonderes in petto - eine Diebstahlsicherung. Nach der Installation der komfortablen ViewSonic-Software PerfectSuite lässt sich ein vier- bis neunstelliger PIN-Code bestimmen, der allerdings eine Online-Registrierung erfordert. Wird der Monitor nun vom autorisierten Rechner abgeklemmt, kann er an anderen erst nach Eingabe der richtigen Zahlenkombination verwendet werden. Doch das praktische Programm hat noch viel mehr drauf.
An einem vernetzten System angeschlossen, kann der Flachbildschirm von einem anderen LAN-Rechner aus erfasst werden. Sicherlich am interessantesten ist die Anpassung der Bildqualität per Tastatur und Maus, anhand leicht verständlicher Hinweise und anschaulicher Testbilder erläutert. Ohne den Umweg über die vier Display-Tasten gehen zu müssen, können wir hier Einfluss auf Helligkeit, Kontrast, Schärfe und Auflösung sowie Weißpunkt, Farbkalibrierung, Farbton und Sättigung nehmen.
Zu den wenigen Dingen, welche die Konfigurationssoftware nicht beherrscht, gehören unter anderem die Verwaltung der Bild-im-Bild-Option sowie des Interpolationsverhaltens. Beim so genannten PIP (picture in picture) wird das Bildsignal einer zweiten Quelle als kleiner Ausschnitt auf dem Monitor angezeigt, der sich beliebig verschieben lässt. Bei Bedarf können die Größenverhältnisse auch vertauscht werden. Die Funktion "Scaling" legt fest, ob niedrigere Auflösungen als 1.920 x 1.200 Pixel mit oder ohne Beibehaltung des Seitenverhältnisses auf den gesamten Bildschirm gestreckt oder verlustfrei mit der tatsächlichen Auflösung dargestellt werden.
ViewSonic VP2330wb im Test: Flachbild mit Vollausstattung
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