Bunter MP3-Player mit üppiger Ausstattung
Musikalisches MP3-Bonbon: Creative Zen V im Test
Michael Knott
Der interne und vom Nutzer nicht selbst austauschbare Lithium-Polymer-Akku ist für eine durchschnittliche Laufzeit von 16 Stunden gut. Frischen Saft bezieht der Zen ausschließlich über die Mini-USB-Schnittstelle an der Oberseite des Gehäuses. Ein Netzteil gehört nicht zum Lieferumfang. Direkt daneben befinden sich Kopfhörer- und Line-In-Eingang. Letzterer erlaubt die Aufnahme von externen Klangquellen wie CD-Spieler oder Kassettendeck.
Der Daten- und Musikabgleich mit dem Rechner funktioniert einwandfrei und ohne Zwangssoftware. Wahlweise kann der Zen V auch mit Hilfe des Media Players von Microsoft automatisch synchronisiert werden. Wer lieber selbst Hand anlegt, kann sowohl Daten als auch Bilder und Musik aus dem Explorer heraus per Drag-and-Drop auf die Jukebox ziehen.
Unterwegs: Der Zen V in der Praxis
Sämtliche Lieder lassen sich nicht nur anhand der üblichen Kriterien wie "Titel", "Interpret", "Album" oder "Genre" finden, sondern auch mit Hilfe einer Schnellsuche. Der Zen V blendet hierzu in einem Pop-Up-Menü den jeweiligen Anfangsbuchstaben auf der rechten Seite ein. Der Menüpunkt "DJ" spielt besonders selten gespielte oder besonders beliebte Stücke ab. Auch eine zufällige Wiedergabe ist natürlich problemlos möglich.
Aus dem laufenden Betrieb heraus lassen sich dauerhafte Lesezeichen setzen (Bookmark) und mehrere Wiedergabelisten anlegen. Wenn ein Stück nicht mehr gefällt, genügt ein entsprechender Klick und der Song fliegt dauerhaft aus dem Speicher. Beim Abschalten merkt der Testkandidat sich die aktuelle Position im Stück (Resume) und setzt die Wiedergabe beim Neustart an eben dieser fort. Genau wie Apples iPod-Modelle kann der Nutzer das Startmenü seinem eigenen Nutzungsverhalten anpassen.
An abspielbaren Musikformaten unterstützt der Creative Zen V neben MP3 nur noch WMA(DRM). Der erste Hörtest mit den im Lieferumfang enthaltenen Ohrhörern fällt durchwachsen aus. Zwar liegt die Maximal-Lautstärke auf recht hohem Niveau, doch das obere Drittel der digitalen Skala ist auf Grund massiver Verzerrungen kaum nutzbar.
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