Festnetz, VoIP und Mobilfunk: Ein Telefon für alles
Im Test: Das T-One-Handy TC 300
Christian Grohmann
Die Ansprüche sind hoch: Als Hardware-Komponente des Komplettangebotes T-One soll das TC 300 dem Telekom-Konzern zu neuen Kunden verhelfen. Mit dem Werbespruch "Ein Anschluss. Ein Telefon. Eine Mailbox. Eine Rechnung." bewirbt die Telekom das neuartige "Konvergenzprodukt". Ob und wie die besagte Annäherung der Kommunikationswege funktioniert, hat netzwelt herausgefunden.
Um den vollen Leistungsumfang des TC 300 testen zu können, sind zwei Geräte nötig: Das TC 300 und das Sinus TC 300. Während das eine als Handy oder Mobilteil bezeichnet werden darf, arbeitet das andere als Schnittstelle zum Festnetz. Je nach Mobilfunkvertrag kostet das TC-300-Mobilteil zwischen 9,99 und 249,99 Euro, die Festnetzschnittstelle 30 oder 40 Euro. Abseits der Telekom-Vertriebswege ist das TC 300 bislang nur bei eBay zu haben - dort geht das TC 300 für mehr als 100 Euro über den Ladentisch.
Inhalt
- Samthandschuhe von Vorteil
- Vielseitige Stromversorgung
- GSM und WLAN einrichten
- Telefonieren über WLAN
- Die Sinus-Plattform
- Texten
- WWW und WAP
- T-One und die Konvergenz: Versteckte Kosten
- Fazit & Lösung
Das TC 300 kommt als schickes Handy im Monoblock-Format daher. Auf dem Farbdisplay mit 128 Bildpunkten werden graphische Menüs mit Telekom-Branding dargestellt, durch die man mit einem Pfeiltastenring und drei Funktionstasten intuitiv gut navigieren kann. Der Tastenanschlag ist gut zu erkennen. Da Bedienfeld und Display in eine schwarze, glänzende Oberfläche eingelassen sind, ist das blinde Ertasten einzelner Knöpfe Übungssache. Feind der glänzenden Oberfläche ist allerdings jegliches Fett: Fingerabdrücke oder Ohrenschmalz hinterlassen gut sichtbare Spuren, die nicht so leicht zu entfernen sind.
Matter Kunststoff sorgt dagegen für die Unempfindlichkeit der Rückseite gegenüber Schmutz. Und obwohl die Abdeckung des Akku-Faches sehr zerbrechlich-flexibel wirkt, macht das TC 300 doch insgesamt einen recht soliden Eindruck. Weiterhin sind an der Rückseite der Freisprech-Lautsprecher eine Kamera und ein kleiner Spiegel für Selbstporträts eingelassen. Am unteren Ende befindet sich außerdem ein kleiner Tunnel zum Befestigen einer Trageschlaufe.
TC 300
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