Musikmacher vom Computer-Giganten zeigt Höhen und Tiefen
Robuster MP3-Player im Test: Packard Bell Vibe 500
Michael Knott
Ein weiteres Ärgernis ist die Lautstärkeregelung. Das Maximal-Level könnte einen Tick höher liegen; störender ist aber der untere Bereich der Skala. Selbst wenn man die Lautstärke komplett herunterdreht, bleiben Stimmen und Musik deutlich hörbar, was vor allem bei sensiblen In-Ear-Kopfhörern problematisch ist. Wer kurz vor dem Einschlafen gerne Hörspielen lauscht, sollte sich nach einem anderen Player umsehen. Der intern verbaute Akku war im Test für eine Laufzeit von 9,5 Stunden gut.
Nützliche Eigenschaften: Bilderanzeige und Mikrofon
JPEG-Fotos stellt der Player angenehm hell, dafür leicht unscharf dar. Die Fotos lassen sich nicht zoomen. Als Ausgleich ist es möglich, sämtliche Fotos als Diashow anzuzeigen. Dies funktioniert auch während der Musikwiedergabe ohne Probleme. Besitzer einer Digitalkamera werden sich über den USB-Host-Anschluss freuen, bietet dieser doch die Möglichkeit, die Schnappschüsse direkt und ohne PC auf die Festplatte des Vibe zu schaufeln.
Packard Bell Vibe 500
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Dank eines eingebauten Mikrofones taugt der Packard Bell auch als digitale Sekretärin. Um Speicherplatz zu sparen, lässt sich die Aufnahmequalität vierstufig regeln. Auf höchster Stufe sind die Aufzeichnungen im WAV-Format von ansprechender Qualität, wenn auch etwas leise. Gut gefallen hat uns das geringe Grundrauschen in leisen Passagen.
Zweischneidiges Schwert: Unser Fazit
Der Vibe 500 von Packard Bell ist ein zweischneidiges Schwert. Die Verarbeitung top, die Ausstattungsliste bis auf den Eintrag "Radio" nahezu komplett. Auch die Aufnahmen mit dem Mikrofon können sich hören lassen.
Abstriche gibt es hingegen beim Hauptaufgabengebiet eines MP3-Players. Der Klang liegt unter dem von uns getesteten Durchschnitt, die Lautstärke lässt sich nicht komplett herunterregeln und auch die Bedienung über die berührungsempfindlichen Tasten bereitet Probleme.
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