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18.08.2006
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Musikmacher vom Computer-Giganten zeigt Höhen und Tiefen

Robuster MP3-Player im Test: Packard Bell Vibe 500

Michael Knott

Zu störrisch und unsensibel reagiert dieser auf Eingabebefehle. Da hilft auch die dreistufige Regulierung des Ansprechverhaltens nicht weiter. Die übrigen, ebenfalls berührungsempfindlichen Drücker funktionieren nur wenig besser. Mit geschlossenen Augen oder in der Hosentasche ist dieser Player daher nahezu unbedienbar. Beim zentralen Bestätigungsknopf sowie bei der Zurück-Taste handelt es sich zum Glück um konventionelle Drücker mit klarem Einrastpunkt. Ein unbeabsichtigtes Ein- oder Ausschalten des Players verhindert die mechanische Tastensperre wirkungsvoll.

Hinter dem Eintrag "Musik" erwarten den Nutzer aufgeräumte Einträge. Gespeicherte Stücke lassen sich nach Kriterien wie "alle Titel", "Genre", oder "Ordner" wiederfinden. Vor allem die Sortierung nach dem Gesichtspunkt "Ordner" ist von Vorteil. Der Player zeigt dann nämlich die Stücke in der Reihenfolge an, in der sie gespeichert wurden. Um Titel oder Daten von der mobilen Festplatte zu löschen, benötigt der Player von Packard Bell die Hilfe eines Rechners.

Packard Bell Vibe 500

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Im Stand-By-Zustand macht der Player durch eine Licht-Show auf sich aufmerksam. Trotzdem wären uns gut bedienbare Tasten lieber gewesen.

Bei laufendem Betrieb lässt sich eine, und zwar nur eine, Wiedergabeliste erstellen und sichern. Dauerhafte Lesezeichen können nicht gesetzt werden. Wird die Stromzufuhr unterbrochen, setzt der Vibe 500 nach einem Neustart an gleicher Stelle im Lied die Wiedergabe fort.

Fall aus großer Höhe: Enttäuschender Hörtest

Klangwunder klingen anders: Lieferte der Vibe 500 von Packard Bell bislang eine hervorragende Leistung ab, zwingt der Hörtest die Punkteskala gewaltig in die Knie. In der Grundeinstellung, ohne Zuhilfenahme des Equalizers, fehlt es dem Player an Dynamik. Bässe ohne Puste, zischende Mitten und Höhen in den Ohren ohne Durchsetzungskraft ziehen die Mundwinkel nach unten.

Schnell sucht man im Menü nach den Equalizer-Einstellungen. Doch keiner der insgesamt immerhin zwanzig Einträge, darunter zwei vom Nutzer selbst definierbare Equalizer, vermögen spürbare Besserung zu leisten. Egal ob gerade eine MP3-, WMA(DRM)- oder eine WAV-Datei abgespielt wird. Hervorzuheben ist der SRS-Modus, welcher vor allem auf geschlossenen Studiokopfhörern eine Art von Raumklang erzeugt. Leider neigt der Vibe dann zum Übersteuern.


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