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18.08.2006
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Musikmacher vom Computer-Giganten zeigt Höhen und Tiefen

Robuster MP3-Player im Test: Packard Bell Vibe 500

Michael Knott

Fällt der Name Packard Bell, denken die meisten Menschen an Komplett-Rechner. Dabei hat der Elektronik-Riese auch MP3-Player im Programm; mit dem Vibe 500 sogar einen recht vielversprechenden. Zudem ist er mit einem Straßenpreis von unter 200 Euro nicht überteuert. Netzwelt sagt Ihnen, wie viel Musik in diesem Festplatten-Player steckt.

Das schwarz-silberne Design des Vibe 500 erinnert ein wenig an Rasierapparate aus den 60er Jahren. Auch das Gewicht mit 153 Gramm und die Abmessungen von 5,8 x 10 x 2,2 Zentimetern würden diesem Vergleich nicht im Wege stehen. Nur machen Haartrimmer naturgemäß weder Musik noch verfügen sie über Farbdisplays oder eine wahlweise zwanzig oder dreißig Gigabyte große Festplatte.

Inhalt

Eine sichere Bank: Perfekte Verarbeitung

Die Verarbeitung des Vibe 500 von Packard Bell ist vorbildlich. Sicher und füllig wie ein Backstein liegt das abgerundete Gehäuse in den Händen. Den Player kann man schütteln, wie man will - nichts wackelt oder klappert. Dies liegt nicht zuletzt an der Tatsache, dass der Vibe fast gänzlich ohne Tasten auskommt. Gesteuert wird er größtenteils mit Hilfe von druckempfindlichen Sensorflächen.

Das Farbdisplay mit einer Diagonalen von 4,5 Zentimetern bietet eine Auflösung von 128 x 160 Pixeln und stellt bis zu 65.000 Farben dar. Reißen diese Daten noch niemanden vom Hocker, erfreuen die verfügbaren Anschlüsse um so mehr. Neben einer handelsüblichen Mini-USB-Schnittstelle spendierten die Macher gleich noch einen USB-Host-Anschluss und einen Line-In-Eingang.

Ein echter Segen: Handelsübliche USB-Schnittstelle

In Zeiten, wo jeder MP3-Player-Hersteller ein eigenes Süppchen bei den Anschlüssen kocht, kann man Packard Bell vor allem für den Mini-USB-Port dankbar sein. So reicht ein einfaches USB-Kabel aus, um den Player an den Rechner anzuschließen, Daten abzugleichen oder den internen, und vom Nutzer nicht austauschbaren, Lithium-Ionen-Akku mit frischem Saft zu versorgen. Eine schnellere Alternative zum Stromtanken über USB stellt das im Lieferumfang enthaltene Netzteil dar.

Dem Nutzer stehen zwei Möglichkeiten zum Datenabgleich zur Verfügung. Entweder man lässt den Player ausgeschaltet und stöpselt dann das USB-Kabel ein. In diesem Fall ist ausschließlich die Synchronisation mit dem Windows Media Player 10 von Microsoft möglich. Eine komfortable, aber einschränkende Variante. Ist der Vibe 500 bereits eingeschaltet und verbindet man ihn erst dann mit dem PC, wird er automatisch als Wechseldatenträger erkannt. Daten und Musik wechseln dann per Drag-and-Drop den Speicherort.

Ein kniffliges Unterfangen: Die Bedienung

Die Menüführung des Players ist schnell erlernt. Ein dickes Minus handelt sich der Testkandidat für magere Fremdsprachenkenntnisse ein - lediglich Englisch und Französisch stehen hier auf der Liste. Binnen weniger Sekunden erwacht der Player aus seinem Tiefschlaf, nervt dann aber mit einer lästigen Abfrage. Nach jedem Neustart wird der Nutzer gefragt, ob er die interne Musikdatenbank aktualisieren möchte. Vom Hauptmenü aus gelangt man schließlich über farbige Icons in die jeweiligen Unterkategorien. Zu schaffen machte uns im Test der Sensorstreifen in der Geräte-Mitte.

Packard Bell Vibe 500

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