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18.08.2006
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Online-Händler sind bislang keine Konkurrenz für Videotheken und DVD-Händler

Video on demand: Warum die DVD noch die bessere Wahl ist

Dominik Schöneberg

Während der Online-Handel mit Musik inzwischen erblüht ist, führen die Video-on-demand-Anbieter in Deutschland weiterhin ein Schattendasein. Wegen fehlender Film-Highlights und einem schlechten Preis-Leistungs-Verhältnis sind die deutschen Dienste bislang keine Alternative zur DVD.

Die Filmindustrie hat es schwer: Statt DVDs zu kaufen und ins Kino zu gehen, saugen viele Menschen Kino-Highlights und TV-Serien lieber in Tauschbörsen oder aus dem Usenet. Bislang reagierten die Studios vor allem mit Anti-Raubkopierer-Kampagnen und verstärkter Strafverfolgung auf die illegale Verbreitung ihrer Produkte.

Bessere Online-Plattformen statt Kopierschutz?

Bislang ist diese Strategie nicht aufgegangen. Statt Raubkopierer zu verklagen und immer ausgklügeltere Kopierschutzmechanismen auszutüfteln, sollten die Unternehmen lieber die legalen Online-Plattformen für den Filmverkauf verbessern, empfiehlt der Autor Evrim Sen im netzwelt-Interview. Denn obwohl Internetnutzer in Deutschland schon seit Jahren Filme online per Video on demand (Vod) kaufen können, hält sich der Erfolg der legalen Filesharing-Alternativen bislang in Grenzen.

Derzeit können Internetnutzer hierzulande bei fünf Diensten Filme per Vod laden: Arcor, In2movies, maxdome, one4movie und T-Online. Laut einer aktuellen Studie von Bitkom werden derzeit pro Monat rund 160.000 Videos gegen Gebühr heruntergeladen. Zum Vergleich: Die Musik-Marktführer iTunes und Musicload verkauften in Deutschland allein im vergangenen Jahr jeweils rund 15 Millionen Musikstücke - Tendenz stark steigend.

"Wir verbrennen mit Vod kein Geld"

Absatzzahlen, von denen die Vod-Anbieter nur träumen können: Beim Vod-Pionier Arcor beispielsweise, der schon seit 2002 Filme im Internet anbietet, laden derzeit 100.000 registrierte Nutzer pro Monat rund 10.000 Videos herunter. Immerhin: "Der Dienst ist profitabel. Wir verbrennen mit Video on demand kein Geld", sagt Arcor-Sprecher Thomas Rompczyk. Erfolgsmeldungen hören sich dennoch anders an.

Dabei ist die Zeit eigentlich reif für Video on demand: Immer mehr Deutsche haben immer schnellere Breitbandanschlüsse, die erforderlich sind, um die großen Filmdateien herunterladen zu können. Laut dem Branchenverband Bitkom stieg 2005 die Zahl schneller Internetzugänge hierzulande im Vergleich zum Vorjahr um 56 Prozent auf 10,6 Millionen. Dass die Film-Händler bislang trotzdem ein Schattendasein führen, hat mehrere Gründe.

In den Online-Archiven fehlen Blockbuster als Zugpferde

Während zum Beispiel bei den Musikhändlern deutsche und internationale Top-Acts wie Shakira oder Xavier Naidoo die Downloadcharts anführen, fehlen den Video-on-demand-Diensten bisher die Publikumsrenner: Genau die aktuellen Blockbuster, die in jeder Videothek in den vordersten Regalen als Aushängeschilder präsentiert werden, suchen interessierte Internetnutzer bislang oft vergeblich. Und mit dem Dienst von T-Online ist gerade der Service mit der attraktivsten Filmauswahl für die meisten Internetnutzer nicht nutzbar, weil der Provider nur die eigenen DSL-Kunden bedient.


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Anonym, am 18.08.2006 20:45

da muss ich immer wieder lachen...

bei der Videothek kostet ein film 50cent !!

und man kann bis zu 10 filme ausleihen und mit denen kann ich machen was ich will und für 50 cent auch noch ewig behalten wenns mir spass macht


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