Webbasierte Voice-over-IP-Lösungen im Detail
VoIP-Dienste: Kostenlose Festnetz-Vermittlung
Christian Grohmann
Was man nicht selbst zahlen muss, kann gar nicht schlecht sein. So zum Beispiel das TV-Programmheft im Tchibo-Laden: Das hilft völlig gratis und ohne langes Blättern dabei, einen Fernsehabend zu planen. Man spart sich den Euro für das TV-Magazin an der Tankstelle und investiert lediglich ein paar Minuten und einen kleinen Umweg in die Stadt. Ein fachfremdes Beispiel, doch genau so verhält es sich mit zahlreichen VoIP-Lösungen jenseits der SIP-Dienste und Skype, die mit kostenlosen Gesprächen in ein oder mehrere Festnetze werben.
Eine Möglichkeit des kostenlosen Telefonierens sind internetbasierte VoIP-Lösungen. Auf der Website des Anbieters trägt der Nutzer seine Telefonnummer und die der gewünschten Gegenstelle in die dafür vorgesehenen Kästchen ein, um diese miteinander zu verbinden. So können beide Teilnehmer bequem und wie gewohnt über ihre Festnetz-Apparate miteinander sprechen, ohne dass Verbindungskosten anfallen. Dem Anbieter bleiben entweder Werbeeinnahmen oder einfach nur die Hoffnung auf mehr.
- Eine halbe Stunde für Peter
- Zu Testzwecken: SparVoip und VoipStunt
- Jajah: Zwitter mit Registrierung
- Fazit: Wenig Nutzungsszenarien
Kostenlos von Festnetz zu Festnetz über VoIP - das bietet die GoYellow Media AG aus München mit dem Service "Peter zahlt" an. Auf der dazugehörigen Webseite findet der Nutzer zwei Eingabefelder für Rufnummern, die miteinander verbunden werden sollen. Während die eine zwingend eine deutsche Festnetznummer sein muss, kann die Gegenstelle auch in Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, Österreich, der Schweiz, Spanien oder den USA ansässig sein. Mobilnetze können nur in den USA und Kanada angesteuert werden. Der Betreiber will laut eigenen Angaben der Liste jeden Monat ein weiteres Land hinzufügen.
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