Mobile Mittelklasse für Verspielte
Asus A6Jm im Test: Dual-Core-Notebook mit GeForce Go 7600
Laptops
Im Gegensatz zur schönen Schwarzdarstellung, bei der es lediglich am unteren Rand zu einem helleren, leicht stumpfen Glänzen kommt, kann eine vorwiegend weiße Bildfläche leider nicht völlig überzeugen. Einerseits geht sie mit einem deutlichen Grauschleier einher, andererseits offenbart sie eine sichtbar schlechtere Ausleuchtung an den Rändern sowie in den Ecken. Außerdem ziehen Veränderungen des vertikalen Blickwinkels schnell den Kontrast in Mitleidenschaft, während er bei seitlicher Betrachtungsweise relativ lange annehmbar bleibt. Im Vergleich zu anderen Notebooks entspricht das in etwa der Schulnote befriedigend bis gut.
Besser als auf dem Alu-Touchpad des Asus A6Jm könnten die Finger kaum liegen, denn es zählt nicht bloß zu den besten auf dem Markt, sondern auch zu den schönsten. Die Tasten klicken satt und hochwertig, das Fingerfeld ist präzise und griffig. Auf Letzterem bleibt der Finger zwar gelegentlich hängen, dafür beugt die Oberfläche wiederum versehentlichen Ausrutschern vor. Die Tastatur gehört zur weicheren Sorte, bietet jedoch optimal platzierte Druckpunkte, arbeitet leise und vermittelt ein ausgesprochen angenehmes Schreibgefühl. Dass einige der größeren Tasten leicht klappern, lässt sich unserer Meinung nach locker verschmerzen.
Asus A6Jm im Test
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Für ein Mittelklasse-Notebook klingen die integrierten Stereo-Lautsprecher des A6Jm gerade noch passabel, doch nur bis zu halber Lautstärke. Denn die bereits vorher überbetonten Höhen entwickeln sich bei hohem Pegel schnell zu unangenehmem Schepper-Klang. An Bass mangelt es hingegen in jedem Bereich. Das passt leider so gar nicht zur guten Video-Wiedergabe und sollte durch externe Lautsprecher oder Kopfhörer kompensiert werden. Bewegtbilder können sich sowohl in hochauflösender als auch stark komprimierter Form sehen lassen, wirken auf kurze Distanz jedoch etwas grobkörnig.
Spiele wie "Quake 4" können mit der nativen Auflösung des A6Jm von 1.280 x 800 Pixeln nicht viel anfangen, deshalb müssen stattdessen 1.024 x 768 Punkte oder weniger her. Da das Darstellen einer niedrigeren Auflösung, im Fachjargon "Interpolation" genannt, auf einem Flachbildschirm zwangsläufig zu Qualitätseinbußen führt, ist dies ein wichtiger Punkt. In diesem Falle bleibt zum Glück noch viel von der Grafikpracht erhalten. Sein volles Potenzial entfaltet das A6Jm-Display erst bei voller Auflösung: Titel wie "Half-Life 2", "Titan Quest" und "World Racing 2" wirken plötzlich viel plastischer und lebendiger. Einzige Wermutstropfen: ausgeprägte Treppchen-Effekte bei ausgeschalteter Kantenglättung sowie sichtbare Schlieren bei Renn- und Strategie-Spielen.
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