Dieser Player passt in keine Schublade
Französisches Intermezzo: Archos Gmini XS 100 im Test
Michael Knott
Auf einem 1,5 Zoll großen Display, das entspricht einer Bildschirmdiagonalen von etwa vier Zentimetern, zeigt der Player sämtliche relevanten Infos zum Geschehen an. Nicht in Farbe, sondern in Graustufen und mit 128 x 128 Pixeln. Ein nahezu identischer Archos-Player mit bunter OLED-Anzeige ist unter dem Namen "104" zu haben.
Anschluss an den Rechner
So sollte es sein - sobald der XS 100 über USB 2.0 Kontakt zum Rechner aufgenommen hat, wird er als externer Datenträger erkannt. Sowohl Daten als auch Musik wandern dann einfach aus dem Explorer heraus auf den Player. An abspielbaren Formaten unterstützt der Testkandidat neben MP3 noch WMA (DRM) und WAV.
Schaltet man den Player ein, macht sofort die Festplatte mit Klick-Geräuschen und einem hellen Summton auf sich aufmerksam. Dafür ist der Startvorgang mit etwa sechs Sekunden für einen Festplatten-Player angenehm flott. Alle gespeicherten Daten lassen sich übersichtlich im Verzeichnis-Baum des Archos wiederfinden, umbenennen und verwalten. Auch eine gruppierte Suche nach Kriterien wie Genre, Erscheinungs-Jahr, Titel, Interpret oder Album ist möglich.
Umfangreiches Menü
Eine Paradedisziplin aller Archos-Player ist das Anlegen und Verwalten von Wiedergabelisten. Aus dem laufenden Betrieb heraus genügt ein Druck auf die Menütaste, und ein zweigeteiltes Verzeichnis erscheint. Die Titel, die in die Playlist sollen, werden nun einfach von der linken auf die rechte Seite verschoben. Auf diese Art und Weise lassen sich mehrere Wiedergabelisten erstellen.
Ebenfalls freundlich stimmt die Tatsache, dass der Archos Gmini XS 100 sowohl Lesezeichen setzen kann als auch die Resume-Funktion unterstützt. Wird der Player während der Wiedergabe unterbrochen, setzt er das Stück bei einem Neustart an gleicher Stelle wieder fort. Ein wenig ärgerlich hingegen ist die softwareseitige Tastensperre. Diese wird mit einem längeren Druck auf die Menü-Taste aktiviert. Sie schützt daher lediglich vor Fehlbedienungen während der Wiedergabe, nicht vor selbständigem Einschalten in der Hosentasche.
Druckversion | Links zum Artikel | Kommentare
Mehr über: MP3-Player, Testbericht, Archos, Hardware
-
IFA 2007: Archos feuert aus allen Rohren
Vielbegabte MP3-Player vom Multimedia-Spezialisten -
Gegen Langeweile: Archos 605 WiFi im Test
Portabler Medienplayer mit WLAN und Touchscreen -
MP3-Player und Videokamera: Archos 404 Camcorder im Test
Vielbegabter Medienplayer
Links zum Artikel
Diesen Artikel verlinken
Dieser Artikel steht unter einer Creative Commons-Lizenz.
nach oben










