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28.06.2006
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Die Gunst des Spätgeborenen

Erfolgs-Nachfolger: Samsung YP-U2 im Test

Michael Knott

Der Lithium-Polymer-Akku ist nicht austauschbar, hält circa 14 Stunden lang durch und benötigt nur 2,5 Stunden Wiederaufladezeit. Leider knausert Samsung beim Lieferumfang. Daher kann der Player ausschließlich über den USB-Anschluss des Rechners mit frischem Saft versorgt werden. Zum Trost: Ein USB-Netzteil aus dem Zubehör-Laden kostet circa zehn Euro. Auch ein USB-Verlängerungskabel fehlt im Paket, was vor allem Notebook-Besitzer mit dicht aneinanderliegenden Anschlüssen stören dürfte.

Anschluss an den Rechner und Bedienung

Wenn etwas gut funktioniert, dann sollte man es nicht ändern. Gut, dass Samsung diese Weisheit befolgt hat, denn sobald der YP-U2 am USB-Port klemmt, wird er von Windows als externes Laufwerk identifiziert. Auch MAC-Nutzer können den Player anstöpseln. Daten und Musik wandern nun per Drag-and-Drop auf den mobilen Speicher.

Wer möchte, kann auch das auf der CD enthaltene Programm "Samsung Media Studio" installieren. Allerdings fiel dieses durch allzu viele asiatische Schriftzeichen negativ auf. Ebenfalls möglich ist ein Abgleich mit dem Microsoft Media Player.

Samsung YP-U2

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Auf dem Player angekommen, behalten die Lieder ihre ursprüngliche Reihenfolge bei. Nach gezielten Kriterien, etwa Genre, Album, Interpret oder Lied, lassen sie sich nicht ordnen. Das Menü ist nahezu identisch mit dem des YP-U1 und daher genauso übersichtlich und einfach strukturiert. Die linke, obere Taste lässt sich vom Nutzer frei programmieren. Ein längerer Druck öffnet so beispielsweise die Klangeinstellungen.

Lesezeichen lassen sich leider nicht dauerhaft setzen, dafür speichert der YP-U2 auf Wunsch beim Ausschalten die zuletzt gespielte Stelle im Stück. Beim Wiedereinschalten startet das Lied oder Hörspiel an exakt der gleichen Stelle (Resume). Auch eine Wiedergabeliste lässt sich aus dem laufenden Betrieb heraus anlegen. Ebenso können einzelne Tracks dauerhaft aus dem Speicher gelöscht werden.

Hörtest

Beim Hörtest setzt sich der U2 endgültig vom U1 ab. Dieser konnte durch ein Update der Firmware immerhin SRS-Effekte wiedergeben; im Menü des YP-U2 findet man zahlreiche weitere Sound-Optionen. Der Nutzer kann auf sieben bereits voreingestellte Equalizer-Presets zurückgreifen, sich den eigenen Lieblings-Sound über die frei definierbaren Klangregler einstellen oder eines der vier 3D-Programme wählen.


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