Preiswertes Mini-Notebook mit Intel Core Duo
Dell XPS M1210 im Test: Schnelles schickes Subnotebook
Sascha Hottes
Leiser Lüfter, lange Laufzeit
Schon der Standardakku ragt knapp einen halben Zentimeter über die Rückseite hinaus, mit dem aufpreispflichtigen Hochleistungsakku werden daraus sogar zwei ganze zwei Zentimeter. Das mag nicht besonders schön aussehen, doch es steigert die Laufleistung des XPS M1210 beträchtlich: Mit satten sieben Stunden übertrumpft es selbst den bisherigen Rekordhalter Sony Vaio TX2 um eine halbe Stunde. Zu bedenken bleibt dabei allerdings, dass dieser dafür mit einem Kilogramm Kampfgewicht weniger auskommt.
Wie alle bisher getesteten Notebooks aus dem Hause Dell beherrscht auch das XPS M1210 die hohe Kunst des Leisetretens. Ganz ohne Lüfter kommt es zwar nicht aus, doch der Propeller schaltet zwischendurch auch einmal ab. Und selbst wenn er beim Tippen anspringt, tut er der Konzentrationsfähigkeit des Schreibers keinen Abbruch. Besser können das nur rein passiv gekühlte Notebooks. Bei starker Belastung dreht der Rotor zwar hörbar, aber niemals wirklich störend.
Kleiner Flitzer zum günstigen Preis
Bisher konnten Subnotebooks in der Regel nicht mit den größeren Modellen mithalten, vor allem was die Kombination von Preis und Leistung angeht. Denn die kleinere Bauweise zog meist auch deutlich höhere Anschaffungskosten nach sich. Mit diesen Nachteilen räumt das Dell XPS M1210 gründlich auf und liefert eine hervorragende Performance zu einem vernünftigen Preis. Punktabzug gibt es allerdings für die recht klobigen Ausmaße sowie den spiegelnden Bildschirm.
Dell XPS M1210 im Test
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