Durchwachsener Player mit Klang- und Format-Schwächen
Sandisk sansa c150: MP3-Player vom Speicherprofi im Test
Michael Knott
Für die Flash-Spezialisten von Sandisk ist es Ehrensache auch eigene MP3-Player anzubieten. Mit dem c150 liegt eine Jukebox mit Zwei-Gigabyte-Kapazität auf dem Prüfstand. Optisch ist sie gelungen - ob der hohe Anspruch der Praxis standhält, wird dieser Test zeigen.
Mit einem Gigabyte makiert der c100 bereits das untere Ende der Kapazitäts-Skala, der c150 mit dem doppelt so großen Speicher das obere. Optisch gleichen sich beide Geräte wie ein Ei dem anderen und wecken beim ersten Betrachten Assoziationen zum Cowon iAudio U3. Denn nicht nur die schwarz-silberne Farbgebung, auch die Anordnung der Bedienelemente sind nahezu identisch.
Inhalt
- Optische Anleihen am Cowon iAudio U3
- Display
- Bedienung und Datenabgleich
- Klang und Formate
- Radio und Mikrofon
- Fazit
Optische Anleihen am Cowon iAudio U3
Dann allerdings trennen sich die Wege der Kontrahenten. Generell gibt die Verarbeitung keinen Anlass zur Klage. Nimmt man allerdings den Steuerungs-Ring näher in Augenschein, fällt sofort dessen wackelige Aufhängung negativ auf.
Der komplette Ring sitzt einfach mit viel zu deutlichem Spiel im Gehäuse. Beim Drücken geben die vier eingebetteten Tasten ein unschönes Geräusch an die Umwelt ab, beim rechts unten platzierten Menü-Knopf sieht es ähnlich düster aus. Besser gefällt die obere Wippe zur Lautstärke-Regelung. Sie rastet wesentlich deutlicher ein und hat einen sehr sauberen Druckpunkt.
Auf der Rückseite des etwa 7,9 x 3,4 x 2,4 Zentimeter großen und 47 Gramm schweren Players sorgt ein austauschbarer Akku für Freude. Jede handelsübliche AAA-Batterie kann den Sandisk für etwa 15 Stunden am Leben erhalten. Entgegen der Vermutung, lässt sich der Speicher des c150 nicht mit SD-Karten oder sonstigen Möglichkeiten erweitern.
Sandisk sansa c150
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