Mit Player-Plug-Ins und Tags neue Musik entdecken
Last.fm: Gratis-Dienst zum Entdecken neuer Musik
Sascha Hottes
Neue Musik nach dem eigenen Geschmack zu finden, ist auch in Zeiten des Internets nicht ganz einfach. Zwar bekommt jeder Musikfan bei zahlreichen legalen und illegalen Diensten im Netz nahzu jedes Musikstück zum Download angeboten. Dort den Überblick zu behalten und neue Songs zu entdecken, ist jedoch um so schwerer.
Das versucht Last.fm jedoch zu ändern. Die Web-Community hat es sich auf die Fahnen geschrieben, Musikliebhabern zu neuen Lieblingssongs zu verhelfen. Dazu stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Zum Beispiel kann auf der Startseite des Online-Projektes einfach die Lieblingsband oder der Lieblingskünstler eingeben werden. Auf einer Ergebnisseite werden dann Künstler angezeigt, deren Musik ebenfalls interessant sein könnte.
Bei der Suche nach Künstlern und Bands greift Last.fm auf einen riesigen Datenbestand zurück, den die Last.fm-User selbst erstellt haben. Vor allem Plug-Ins in verschiedenen Media-Playern von Last.fm-Nutzern helfen, jede Menge Daten über die Hörgewohnheiten der User zu sammeln.
Last.fm-Plug-In und Tagging
Das Last.fm-Plug-In lässt sich in den beliebtesten Musicplayern einbinden, darunter Winamp, iTunes und Windows Media Player. Aber auch exotischere Player wie foobar2000 oder Yahoo! Music Engine werden unterstützt. Ist das Plug-In erst einmal im Player eingebunden, sammelt es Informationen zu den abgespielten Songs und den Playlists. Anhand dessen ermittelt eine Software dann den Musikgeschmack des jeweiligen Users.
Die Daten, die mit Hilfe der Player-Plug-Ins gesammelt werden, sind jedoch nur eine Möglichkeit, die Last.fm nutzt, um neue Musik vorzuschlagen. Auch kann jeder Künstler, jedes Album und jeder Song mit so genannten Tags versehen werden. Nutzer von Flickr oder del.icio.us ist das "Tagging" nicht fremd: Mit Hilfe von Schlagworten, die von den Usern vergeben werden, können einzelne Inhalte kategorisiert werden und lassen sich zudem gezielt durchsuchen.
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Tolles Angebot, ich bin begeistert. Unbedingt austesten! Einmal installiert, erhält man neue Musiktipps, die nach dem Geschmack des Benutzers ausgewählt wurden.
Leider sind derzeit noch nur sehr wenige Stücke aus weniger populären und kommerziell erfolgreichen Genres zum Anhören verfügbar.
Wenn schon auf die Möglichkeit der Einbindung in "exotischerer" Player hingewiesenwird, dann darf Amarok nichtfehlen - der ermöglicht übrigensauch das streamen des last.fm-Radios unter Linux.
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