Günstig, hell - Auslaufmodell
Zwischen Powerpoint und Playstation: Viewsonic PJ552 im Test
Michael Knott
Kurz vor der heißen WM-Phase noch schnell einen Beamer abstauben? Für knapp unter 1.000 Euro kommt der PJ552 von Viewsonic in das Heimkino. Hell, leicht und mit hoher Auflösung gesegnet, soll dieser Projektor für den Büro- und Heim-Einsatz gleich gut gerüstet sein. Wir machen den Test.
Taufrisch ist der Viewsonic PJ552 nicht mehr, die technische Ausstattung ist dennoch auf der Höhe der Zeit. Mit einer XGA-Auflösung (1.024 x 768 Pixel), einem Kontrast von 400:1 und einer Helligkeit von respektablen 1.500 Ansi Lumen muss sich der kompakte Beamer nicht verstecken. Dafür schlägt sich das relativ hohe Alter positiv auf den Preis nieder. Aktuell sind für den PJ552 knapp unter 900 Euro fällig.
Als Gegenleistung gibt es neben dem Beamer selbst noch ein umfangreiches Zubehörpaket. Netzteil für verschiedene Länder, eine Software-CD, eine Linsen-Abdeckung, Video-Kabel, eine Infrarot-Fernbedienung sowie eine Schutztasche gehören zum Lieferumfang. Das Gehäuse gleicht dem des Schwestermodells PJ502 wie ein Ei dem anderen.
Abmessungen von 297 x 65 x 233 Millimetern, bei einem Gewicht von knapp 2,5 Kilogramm, machen den Projektor reisetauglich, wenngleich auch längst nicht so portabel wie dieses Modell von Samsung. Das Plastikgehäuse macht nicht den hochwertigsten Eindruck. An der Verarbeitung gibt es aber nichts zu beanstanden.
Neben der Infrarot-Fernbedienung dienen sechs Tasten auf dem Gerät der Steuerung. Auf der Rückseite finden sich insgesamt drei RGB-Anschlüsse, ein Component- und ein S-Video-Eingang, eine USB-Schnittstelle, zwei Audio-Chinch-Eingänge sowie ein Audio-Line-Out. Auf einen DVI-Eingang müssen Sie im Falle PJ502 leider verzichten.
Über einen eingebauten Mono-Lautsprecher lassen sich bestenfalls Systemtöne abspielen. Für den Filmabend ist er mit einer Leistungsausbeute von gerade einmal einem Watt hingegen kaum geeignet.
Viewsonic PJ552
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