Günstige Kombo? AMD Turion64 und Ati Mobility Radeon X1600
Spieletaugliches AMD-Notebook: Asus A6KT im Test
Benjamin Schnitzler
Ansehnliche Bewegtbilder
Aufwendige Games wie "Quake 4" bringen Atis Mobility Radeon X1600 schnell an seine Grenzen, doch die Spieletauglichkeit übertrifft damit immer noch die der meisten Mittelklasse-Notebooks dieser Preisklasse. Gegen die offensichtlichen Treppcheneffekte lässt sich nur wenig tun, da für Antialiasing schlichtweg die Leistung fehlt. Bei 3D-Shootern trüben Schlieren den Spielgenuss nur minimal, bei flotten Autorennen wie "World Racing 2" hingegen stark.
Videos wirken auf kurze Distanz etwas grobkörnig, dafür ist die Darstellung, wie beim Spielen, immer noch hell genug. Sehen lassen kann sich auch das verzeihende Verhalten bei durch Komprimierung hervorgerufenen Bildfehlern. Bei manchen Sequenzen mangelt es den Farben jedoch an Ausdruckskraft. Frei von jeder Substanz ist hingegen das übersteuerte Krächzen der Lautsprecher, das man besser gleich durch den Anschluss von Kopfhörern oder der heimischen Hi-Fi-Anlage umschiffen sollte.
Asus A6KT im Test: Spieletaugliches AMD Notebook
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Obwohl es bei einem schnellen Notebook-Grafikchip mittlerweile selbstverständlich sein sollte, fehlt ihm beim A6KT eine Energiesparfunktion, bei Ati "PowerPlay" genannt. Das hat zur Folge, dass der Akku schon nach kürzester Zeit schlappmacht. Erschwerend kommt hinzu, dass Asus' Stromsparsoftware "Power4 Gear+" den Prozessor im Netzbetrieb ständig auf der maximalen Frequenz betreibt und somit auch dem Lüfter keine Ruhe lässt, der bereits im Leerlauf klar herauszuhören ist.
Das Windows-eigene Energieschema "Minimaler Energieverbrauch" taktet den Prozessor zwar brav herunter und benötigt circa fünf Watt weniger, bringt aber keine akustische Besserung. Ganz im Gegenteil: Denn zuerst dreht der Lüfter für zehn bis 15 Sekunden auf, dann steigt die CPU-Frequenz wieder aufs Maximum und anschließend setzt der Lüfter für etwa drei Sekunden aus, bevor das Ganze wieder von vorne losgeht. Bei voller Auslastung ist das Laufgeräusch schlicht und ergreifend zu laut.
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