Günstige Kombo? AMD Turion64 und Ati Mobility Radeon X1600
Spieletaugliches AMD-Notebook: Asus A6KT im Test
Benjamin Schnitzler
Von einem matten Rot mit rosa Tendenz einmal abgesehen, gibt sich das Bild recht farbenfroh, auch wenn wir hier schon Satteres zu Gesicht bekommen haben. Bei komplett abgedunkelter Anzeige präsentiert sich ein kräftiges Schwarz, das im unteren Rand allerdings einen schmalen helleren Streifen aufweist. Zudem lässt die Ausleuchtung in den beiden unteren Ecken etwas nach. Die Weißdarstellung wirkt mittelmäßig bis noch gut, jedoch leicht angegraut.
Für ein Notebook bleibt das Display des A6KTs bei seitlicher Betrachtung relativ lange stabil. Hier gilt: Je flacher der Blickwinkel, desto matter und gelbstichiger die Bildfläche. Eher dem gängigen Mittelmaß entspricht das Verhalten bei der Sicht von oben oder unten, die entweder eine erheblich hellere oder dunklere Darstellung bedeutet.
Asus A6KT im Test: Spieletaugliches AMD Notebook
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Regelrechten Wohlfühlcharakter vermitteln die Eingabegeräte des A6KTs - ein Luxus, den sich auch andere Asus-Notebooks auf A6-Basis wie das A6700K, A6Vm, A6Ja und A6U leisten. Das edel anmutende Touchpad aus Aluminium untermauert diesen Eindruck auch optisch und überzeugt mit wertig klingenden Tasten sowie einem großzügig dimensionierten Navigationsfeld. Dessen hohe Griffigkeit hat allerdings den Nachteil, dass der Finger manchmal hängen bleibt.
Doch das ist mehr Geschmackssache als ein echtes Manko. Angenehm wenig auszusetzen gibt es auch bei der Tastatur, die dank ihres weichen Anschlags dem vorzeitigen Schreibkrampf kaum noch eine Chance lässt. Die Tasten hängen zwar leicht wackelig in ihren Halterungen, fallen beim Tippen aber nicht negativ auf, zumal sie trotzdem geräuscharm arbeiten.
Der Turion64 sorgt für schnellen Vortrieb und muss die Intel-Konkurrenz keinesfalls fürchten. Insgesamt schneidet AMDs Mobilprozessor mit 1,8 Gigahertz besser ab als ein Pentium M 740 mit 1,73 Gigahertz, wie zum Beispiel im Asus A6Vm. Einem Pentium M 750 mit 60 Megahertz, wie er etwa im Toshiba Qosmio F20 zum Einsatz kommt, muss er sich wiederum geschlagen geben. Ein Doppelkern-Prozessor ist zweifellos schneller, treibt aber meist die Anschaffungskosten nach oben.
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