Billig-Notebook ist auf dem Weg
Na endlich: Spezifikationen zum 100-Dollar-Notebook
Christian Rentrop
Er soll armen Ländern den Weg ins 21. Jahrhundert ermöglichen: der 100-Dollar-Laptop. Ein Notebook zum unschlagbar günstigen Preis von 100 Dollar. Günstig genug, um auch in armen Ländern zum Einsatz kommen zu können. Bisher war es nur ein Demo-Gerät mit einigen Design-Studien, jetzt hat Nicolas Negroponte, Initiator des Projekts, die ersten technischen Details vorgestellt.
Im Billig-Laptop befindet sich keine Festplatte, sondern 512 Megabyte Flash-Speicher, ein sparsamer AMD-Prozessor vom Typ Geode Gx2-533 mit 400 Megahertz und 128 Megabyte Arbeitsspeicher. Vier USB-Anschlüsse erweitern das Notebook bei Bedarf. Die technischen Daten des 100-Dollar-Notebooks lesen sich wie die eines sechs Jahre alten Mobilrechners bei eBay. Doch der Rechner ist nagelneu und wurde konsequent auf einen niedrigen Preis und Stromverbrauch sowie für den harten Einsatz bei Grundschülern getrimmt. Genau deshalb verzichten die Designer auch möglichst auf anfällige Mechanik.
Erinnerungen werden wach
Designtechnisch steht das Billig-Notebook fast besser da als manch Gerät aus teurerem Hause: Das robuste Plastikgehäuse mit abgerundeten Kanten ist zwar speziell auf die Bedürfnisse von sechs- bis zwölfjährigen Kindern abgestimmt, allerdings erinnern die Geräte an die alte, bunte iBook-Linie von Apple, weshalb die Geräte auch für Erwachsene interessant sein dürften.
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...heißt diese Prozessorlinie von AMD.
Ich würde es auch für 250€ kaufen.
Ich nicht
Die "PC-Variante" sieht ungefähr so aus: http://www.netzwelt.de/news/70744-minipc-im-test-amdblackbox-gegen.html
Zitat:
Ich auch. Als Reiseschreibmaschine optimal. Schön robust zum tippen unterwegs, schön handlich und schick, macht also auch was her.
Sagen wir, es würde im Abverkauf 150 Euro kosten. Dann legen die noch eine Zwangs-Spende von 50 oder 100 Euro samt eines schön designten, gut lesbaren Gutmenschen-Logos drauf und voilá, schon hat man ein Entwicklungshilfe-Programm finanziert.
Angenommen, es verkaufen sich... 500.000 von den Dingern im Jahr, vermutlich mehr, weil es sehr günstig ist. Dann kommen auf diese Weise jährlich 25 oder sogar 50 Millionen Euro zusammen. Damit könnte man selbst den Ärmsten der Armen solche Geräte schenken. Oder sie subventionieren. Oder Kinder mit Nahrung und Kleidung versorgen.
Hmm, fänd ich ja auch interessant, ein pedalbetriebenes Notebook...
Zitat:
Vor allem für den Preis!
Ich würde auch die 250€ bezahlen, und das mit der enthaltenen Spende
währe ne echt klasse Sache!
Zitat:
währe ne echt klasse Sache!
Vielleicht sollten wir genau das mal den Erfindern sagen ;-)
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