Extrem kleiner Beamer, der auch ohne Stromanschluss leuchtet
Pocket Imager: Samsungs Handtaschen-Beamer im Test
Michael Knott
Das Wichtigste zuerst: Dieser Beamer ist so klein, er passt in keinen Rucksack. Eine kleine Handtasche reicht völlig. Im Winter dürfte er auch im Mantel einen Platz finden. Kurz gesagt, überall dort, wo eine Tüte Milch reinpasst, ist auch genügend Raum für Samsungs LED-Mini-Projektor.
Fußball-WM in einer stickigen, verrauchten Kneipe - das hat seinen Reiz. Aber lassen Sie doch einmal folgendes Szenario vor Ihrem geistigen Auge ablaufen. Zusammen mit Freunden fahren Sie hinaus ins Grüne, aufs platte Land an einen Baggersee. Zur besten WM-Zeit treffen Sie dort garantiert niemanden. Dort angekommen, rollen Sie ein weißes Tuch aus, heften es an einen Baum, und sehen sich Ballack und No-Name-Joker im Freien an.
Inhalt
Bäume haben keine Steckdosen
Die Hardware
Bildqualität: Nicht ganz so helle
Einsatz im Heimkino
Fazit
Datentabelle
Bäume haben keine Steckdosen
Der Haken? Sie meinen die Stromversorgung? Wer will, kann den Kleinst-Beamer sogar mit einem Akku betreiben. Dann kommen zu den circa 750 Euro etwa 280 Euro hinzu. Knapp 1.000 Euro sollte einem der mobile Beam-Spaß dann schon wert sein. Kein Schnäppchen, aber Power(point)-Präsentierende, so viel steht fest, werden Samsung den einen oder anderen Blumenstrauß zukommen lassen.
Solch kompakte Abmaße, 12,72 x 9,45 x 5,08 Zentimeter, bei einem Gewicht von 690 Gramm, um genau zu sein, wurden erst durch den LED-Einsatz möglich. Diese zeichnen sich auch für den geringeren Strombedarf und damit auch für die Möglichkeit des Akku-Betriebes verantwortlich.
Im Test war der mobile Stromlieferant für eine Laufzeit von zwei Stunden und vierzig Minuten gut. Laut Samsung gehen beim Pocket Imager endgültig erst nach über 10.000 Betriebsstunden die Lichter aus. Mit eingesetztem Akku erhöhen sich Gewicht und Abmessungen. Insgesamt bringt der intern auf den Namen "SP-P300ME" getaufte Beamer dann knapp über ein Kilogramm auf die Waage. Immer noch tragbar.
Die Hardware
An der Verarbeitung gibt es nichts zu meckern. Das Gehäuse macht einen soliden Eindruck und dürfte ständiges Ein- und Auspacken nicht vorzeitig mit hässlichen Kratzern oder gar ernsthaften Beschädigungen quittieren. Im Preis inbegriffen ist zudem eine praktische Transportbox aus Kunststoff.
Sowohl PC als auch jede andere Videoquelle (Composite) finden Anschluss an einer Universal-Schnittstelle. Einen eigenen Audio-Ausgang hat der SP-P300ME leider ebensowenig wie eingebaute Lautsprecher. Obwohl das Gehäuse einen großen Teil der enstehenden Wärme ableitet, schaufelt ein kleiner Lüfter überflüssige Abwärme ins Freie. Wirklich bemerkbar macht er sich mit einer Lautstärke von maximal 25 dB nie.
Samsung Pocket Imager
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Druckversion | Links zum Artikel | Kommentare
Mehr über: Samsung, Projektor, Home Entertainment, Testbericht, Video, Hardware
-
1&1 senkt Preise für Pocket Web drastisch
Mobiler Internetzugang für 9,99 Euro im Monat -
Gadget Globus: MP3-Player mit eingebautem Beamer
Bis zu 52 Zoll große Bilder -
CeBIT 2008: Samsung mit neuem Subnotebook P200
Robustes Business-Notebook mit Gummi-Überzug
Links zum Artikel
Jetzt sind Sie dran.
Kommentieren
Pocket Imager: Samsungs Handtaschen-Beamer im Test
Was sagen Sie dazu?
Diesen Artikel verlinken
Dieser Artikel steht unter einer Creative Commons-Lizenz.
nach oben








