Zweieinhalbpfünder in attraktiver Verpackung
Superleichter Schönling: Subnotebook Sony Vaio TX2 im Test
Benjamin Schnitzler
Es gibt sie noch, die wirklich tragbaren Notebooks. Einen besonders edlen Ableger dieser Gattung verkörpert das neue Vaio TX2 von Sony, das dank Kohlefaser mit gerade einmal 1,24 Kilogramm Lebendgewicht auskommt. Damit ist es das leichteste Subnotebook mit integriertem DVD-Laufwerk, das netzwelt jemals testete.
Designverliebte Zeitgenossen dürften an der stilvollen Optik des Fliegengewichts ihre helle Freude haben, und selbst Hardware-Redakteure lassen sich zum ein oder anderen Superlativ hinreißen. Hier stellen die japanischen Gestalter abermals meisterhaft ihr Können unter Beweis, ohne dabei zu dick aufzutragen. Zuerst verfängt sich der Blick an dem in dunklem Anthrazit gefärbten Deckel mit dem schwarz glänzenden, geschwungenen Vaio-Schriftzug, bevor ihn anschließend das runde Silberscharnier mit schicken Statusleuchten und Steuerelementen fesselt.
Inhalt
Schöner schreiben
Wie gehabt: X-black gleich Schminkspiegel
Leistungsbewertung
Taschenkino in 16:9
Laufzeitwunder und Leisetreter
Fazit
Datenblatt
Premiere: Erstes Sony-Display mit LED-Technologie
Selbst mit dem kleinen Finger gelingt das Aufklappen des fest und sauber aufliegenden Displays spielend leicht. Ohne größeren Widerstand, begleitet von einem kurzen leisen Knarzen, schwingt die weniger als fünf Millimeter flache Bildfläche auf und gibt den mindestens ebenso ansehnlichen Innenraum frei. Das 11,1 Zoll messende Display ist nicht nur unglaublich dünn, es ist außerdem das erste Exemplar mit LED-Technologie, dass jemals ein Vaio-Notebook zierte.
Schenkt man den Versprechungen Sonys Glauben, so wirkt der TX2-Bildschirm fast wie ein kleines Wunderwerk: Einerseits soll er dank LED-Technologie weniger Strom benötigen als ein gewöhnlicher. Andererseits soll eine optimierte Variante der hauseigenen Hochglanzbeschichtung X-black Reflexionen verhindern sowie für bessere Helligkeit, leuchtendere Farben und tiefe Schwarztöne sorgen. Was wirklich dran ist, werden wir uns später noch genauer ansehen.
Eine komplett in Silber eingefärbte Tastatur wie die des Vaio TX2 besitzt bei Notebooks eher Seltenheitswert. Es sei denn, man sieht sich die Produktpalette von Apple genauer an. Dort bot das PowerBook und bietet nun das MacBook Pro eine entfernt verwandte Optik.
Dennoch bleibt das schlanke TX2 absolut eigenständig, schließlich mussten sich die Japaner in puncto Design noch nie hinter der amerikanischen PC-Alternative verstecken. Trotz seiner geringen Abmessungen besitzt das TX2 ein vollwertiges Keyboard, das zudem kaum kleiner ausfällt als bei vielen größeren 15- oder sogar 17-Zoll-Notebooks
Subnotebook Sony Vaio TX2 im Test
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Der VAIO TX2 ist ein richtiges Juwel - und so sollte er auch behandelt werden.
Der tolle flache Bildschirm ist so flexibel, daß er beim Transport in einer vollen Aktentasche trotz der original Sony Schutztasche (75€) Spuren des Tastenfeldes aufweist, die leider nicht wegpoliert werden können.
Für Sony ist die Sache einfach: zuviel Druck durch den Inhalt der Aktentasche.
Offensichtlich ist dieses kleine, leichte und leistungsfähige Gerät in erster Linie für den Schreibtisch gedacht, nicht aber als ständiger Begleiter. Schade. Doppelter Preis für halbes Gewicht, und dann zum Reisen zu empfindlich.
In derselben Aktentasche habe ich mehrere Jahre lang ein Fujitsu Lifebook 2130 mitgenommen, ohne spezielle Schutztasche, und der Bildschirm (touch screen) hatte keinerlei Kratzer.
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