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20.05.2006
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Film ab für 24 Zoll und Luxus-Ausstattung

HD Ready: Dell UltraSharp 2407WFP im Test

Sascha Hottes

Ein Flachbildschirm, der beides kann - HDTV abspielen und am heimischen PC eine gute Figur abgeben. Der neue Dell UltraSharp 2407WFP hat nicht nur die passenden Anschlüsse parat, sondern auch eine ausreichend dimensionierte Diagonale. Auf seiner großen Breitbildfläche von 24 Zoll Zoll tummeln sich satte 1.920 x 1.200 Punkte, mehr als genug für die maximale HDTV-Qualität.

Rein optisch ist der Nachfolger des 2405FPW deutlich moderner geworden und wirkt nun irgendwie frischer. Die Ausstattung ließ der US-Computeranbieter dafür unangetastet. Und das ist auch gut so, denn nur die wenigsten Flachbildschirme können gleich fünf Anschlüsse für analoge Signale, DVI, S-Video, Composite und Component ihr Eigen nennen, geschweige denn vier USB-Ports und einen Speicherkartenleser für neun verschiedene Formate. Mit einem Preis von knapp 1.130 Euro ist er zwar nicht gerade billig, aber mindestens 200 Euro günstiger als die Japan-Konkurrenz in Form des Eizo FlexScan S2410W.

Inhalt

Meister der leichtfüßigen Verstellung
Zuvorkommendes Zubehör
Farbenfrohe Matt-Scheibe
Für Videos....
....und Spiele
Wertung
Datentabelle

Meister der leichtfüßigen Verstellung

Nach dem Auspacken genügt ein kurzer Handgriff, um Display und Standfuß des schwarz-silbernen 2407WFP wieder zusammenzubringen. In voller Lebensgröße stempelt er einen 19-Zoll-Flachbildschirm mal eben zum Winzling ab. Seine Verstellmöglichkeiten lassen sich mit nur drei Worten zusammenfassen: mehr geht nicht. Auf Wunsch geht es nach vorne oder hinten, nach unten oder oben, um die eigene Achse oder vom Hoch- ins Querformat. Ohne Standfuß kann auch die nächste Wand als Halterung herhalten.

Der Umgang mit der leichtgängigen Mechanik gestaltet sich spielerisch, doch leider neigt der Monitor schon bei leichten Erschütterungen zum Mitschwingen. Ebenfalls etwas unschön sind die Knarzgeräusche des Gehäuses beim Schwenken und Drehen. Darüber hinaus wirkt der 24-Zöller jedoch gut verarbeitet und dank des filigranen Fußes sowie der schmalen Ränder sogar schlank. Trotz der beachtlichen Bildschirmgröße genügt ihm eine recht geringe Stellfläche von 40 x 9 Zentimetern.

Zuvorkommendes Zubehör

Den Gang zum Computerladen können sich Besitzer des 2407WFP getrost sparen, denn alle für die PC-Verbindung notwendigen Kabel sind bereits inbegriffen. Wer allerdings seinen DVD-Player oder andere Wohnzimmer-Komponenten via S-Video, Component oder Composite anschließen will, kommt leider nicht um zusätzliche Kabel-Kosten herum. Eine kaschierende Kabelabdeckung gibt es nicht, dafür werden die schwarzen Signalschnüre über ein ovales Loch in geordnete Bahnen gelenkt.

Dell UltraSharp 2407WFP im Test: Film ab

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Bildschirm, am 04.07.2006 11:27

Von den Daten her ist dieser Monitor unschlagbar: die Auflösung, der unglaubliche Kontrast, die vielen Anschlussmöglichkeiten, die schnelle Reaktionszeit und der verhältnismäßig gute Preis lassen keine Wünsche offen. Was mich dennoch etwas stort ist das, was auch bei Digitalkameras nicht in den Randdaten als Zahlenwert auftaucht: die mehr oder weniger präzise Abstufung der Farben. Dass der 2407WFP hier schwächen hat, bemerkt man wenn man sich Farbverläufe ansieht. Sie enthalten Stufen. Schlimmer noch ist, dass bei reinen Farbverläufen in den Grundfarben an den Stufenkanten der Farbton leicht variiert. Das ist sehr schade, da ich den Monitor nutze um Bilder meiner Digitalkamera in möglichst voller Qualität anzuschauen. Ich könnte mir hier eine bessere Bildqualität vorstellen. Die Kanten werden zwar besser, wenn man nicht das Digitale, sondern das analoge VGA-Kabel verwendet. Das führt aber wiederum zu einem leicht unruhigen Bild.

Sonst ist dieser Monitor ideal für (Hobby-) Fotografen mit digitalen Spiegelreflexkameras. Erstens ist das Seitenverhältnis von 16:10 sehr nahe am 3:2-Format Zweitens stellt er mit den verbleibenden 1800*1200 ein Foto einer 6 Megapixel-Kamera im Prinzip in voller Auflösung dar, da er verglichen mit Digitalkamerasensoren sozusagen 6,5 Megapixel hat (mit abwechselnd roten, grünen und blauen Pixeln). Das kommt auch ganz gut hin: weiter reinzoomen löst praktisch keine weiteren Details auf. Außerdem kann man für Hochformatbilder den Monitor schnell mal drehen.

Also eine ideale Ergänzung für eine Digitale Spiegelreflexkamera. Früher hätte man das gleiche Geld für die Einrichtung eines Fotolabors ausgegeben. Dennoch gibt es vieleicht bessere vergleichbare Monitore mit besserer Farbabstufung.


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