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16.05.2006
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Schließung, Überlastung oder Hackerangriff

AllofMP3 am Ende? (Update)

Janko Röttgers

Das umstrittene russische Download-Angebot AllofMp3 ist seit dem Wochenende nicht mehr erreichbar. Noch ist unklar, ob es sich dabei um eine endgültige Schließung oder einen temporären Serverausfall handelt.

Am Wochenende war die AllofMP3-Webseite zeitweise überhaupt nicht zu erreichen. Seit Montag werden Surfer lediglich mit einem Hinweis begrüßt, der in russischer und englischer Sprache von Server-Wartungsarbeiten spricht. Im Netz mehren sich Spekulationen, dass die russischen Behörden der Webseite ein Ende bereitet hätten. Der Grund: AllofMP3 hatte sich letzte Woche plötzlich zum Politikum entwickelt, nachdem sich US-Politiker gegen einen Beitritt Russlands zur Welthandelsorganisation ausgesprochen hatten, solange dort derartige Webseiten operierten.

AllofMP3 antwortete bisher nicht auf eine netzwelt-Anfrage zum Grund der Schließung. Es gibt jedoch Indizien, die darauf hindeuten, dass der Betrieb bald wieder aufgenommen werden könnte. So findet sich im Source-Code der vorläufigen Webseite der Hinweis: "Wir hoffen, den Server so bald wie möglich wieder in Betrieb nehmen zu können. Bitte versuchen Sie es später noch einmal."

Downloadmanager erreicht teilweise AllofMP3-Server

Teile des Angebots scheinen zudem weiterhin erreichbar zu sein. So berichten einige Nutzer davon, dass sie mittels des AllofMP3-eigenen Download-Managers zuvor begonnene Downloads während der Auszeit vollenden konnten. Die Download-Software soll zudem weiterhin Logins erlauben und auch den eigenen Kontostand korrekt wiedergeben.

Nicht erreichbar ist dagegen anscheinend die AllofMP3-Datenbank. Dies deutet darauf hin, dass der Server des Musik-Anbieters Opfer eines Hackerangriffs geworden sein könnte. Ebenfalls möglich ist eine temporäre Überlastung. AllofMP3 geriet in der vergangenen Woche wiederholt in die Schlagzeilen. So berichtete das britische Magazin The Register, dass AllofMp3 in Großbritannien populärer sei als Napster.

Auch wenn alles auf einen temporären Ausfall hindeutet: Früher oder später ist auch eine permanente Schließung des AllofMP3-Angebots möglich. Die Webseite verkauft MP3s für zwei Cent pro Megabyte, ohne dafür Verträge mit den Plattenfirmen abgeschlossen zu haben. Nach russischem Recht ist dies bisher legal, da AllofMP3 Gebühren an eine lokale Verwertungsgesellschaft abführt. Ab Anfang September gilt in Russland jedoch ein neues Urheberrecht, das diesem Geschäftsmodell ein Ende bereiten wird.

In Deutschland ist AllofMP3 zudem bereits heute illegal. Die Musikindustrie hat dies in der Vergangenheit dazu genutzt, Webseiten abzumahnen, die AllofMP3 verlinken.

Update 15:03 Uhr: Server wieder erreichbar

Seit wenigen Stunden ist AllofMP3 wieder uneingeschränkt erreichbar. Mit der Musikindustrie hatte der Ausfall nach Angaben des Online-Magazins Slyck.com nichts zu tun. Ein Sprecher des Phonoverbandes IFPI sagte gegenüber Slyck, dass vor einigen Wochen zwar mehrere Server von AllofMP3 beschlagnahmt worden seien. Die Betreiber seien nun auf andere Server gewechselt und führen den Dienst weiter. Es handle sich seines Wissens um Reparaturarbeiten.


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Anonym, am 16.05.2006 11:00

Der beste Onlineshop wird geschlossen .. das musste ja kommen


Anonym, am 16.05.2006 12:56

Also ich finde die Bezeichnung "umstritten" eigentlich nicht richtig im Zusammenhang mit Allofmp3. Letztendlich bezahlt man ja für die Songs, wenn allerdings auch nur für dort übliche Preise. Eine Original CD kostet ja weltweit nicht den selben preis und daher kann IMO ein russischer Anbieter die Songs auch zu dort marktüblichen Preisen anbieten ...
Das ist nun mal eben der Nachteil der sog. Globalisierung ;-)


Anonym, am 16.05.2006 13:18

hxxp://www.slyck.com/news.php?story=1187

Zitat:

As far as we know the site is genuinely down for repair


gestern schon !


GreasySpoon, am 16.05.2006 15:08

janko hatte das auch gestern nacht geschrieben. er wohnt in los angeles, daher die zeitlücke bei uns. ;-)

habe aber ein update druntergepackt...


pixel, am 16.05.2006 22:21

Zitat:

Also ich finde die Bezeichnung "umstritten" eigentlich nicht richtig im Zusammenhang mit Allofmp3.

Da hast du Recht! Eigentlich hätte Netzwelt schreiben müssen, der "illegale Anbieter". Denn nichts anderes ist es. Und deine Argumente sind völlig falsch und zeigen nur von absolut keinem Unrechtsbewußtsein. Der Punkt ist, dass die Russen nichts an die Verläge und Musiker zahler. Sie fragen nicht mal um Erlaubnis, das Produkt überhaupt vertreiben zu dürfen. Und damit agieren sie nicht nur illegal nach internationalem Recht, sondern vor allem moralisch sehr verwerflich gegenüber den Musikern, die das weder kontrollieren können, noch etwas von den Einnahmen abbekommen.

Egal wie du's dir drehst, das Angebot ist in Dtl. illegal. Das heißt für dich ganz konkret: Du kaufst Warez! Und wer für Warez Geld ausgibt, der ist nur dämlich - um es mal einfach zu sagen. Würdest du bei emule & Co. saugen, ist es genauso legal/illegal und es ist noch günstiger, wenn es dir nur auf deine paar Kröten ankommt. Aber Geiz ist geil und nach mir die Sinnflut... Jaja... Armes Deutschland. :-(


Anonym, am 17.05.2006 08:13

hauptsache, du kaufst nur in dtl. hergestellte turnschuhe, elektronik, etc.-soviel zum thema geiz ist geil!
allofmp3 nutze ich, um bereits vorhandene LPs digital zu kriegen, dafür hab ich bereits bezahlt...


Anonym, am 17.05.2006 10:45

das Angebot ist zwar wieder zu sehen. Aber bestellen kann man nix.
"Ordering is temporarily not available."


f, am 17.05.2006 15:57

bist du bei der musikindustrie ?


gast0815, am 17.05.2006 16:02

Zitat:

Sie fragen nicht mal um Erlaubnis, das Produkt überhaupt vertreiben zu dürfen. Und damit agieren sie nicht nur illegal nach internationalem Recht, sondern vor allem moralisch sehr verwerflich gegenüber den Musikern, die das weder kontrollieren können, noch etwas von den Einnahmen abbekommen.


Deine Aussage so auch nicht richtig. AllOfMp3 ist nach russischem Recht völlig legal! Nur wurde es bei uns auf Druck der Wirtschaft (hier Musikwirtschaft) für illegal erklärt! Der Artikel trifft die Problematik aber sehr gut, wenn dort steht, das allofmp3 längst ein Politikum geworden ist! Das eigentliche Problem ist doch aber, das die Wirtschaft der Gewinner der Globalisierung sein will! Den eigentlich wäre Globalisierung nichts Schlechtes, aber der Staat und die Wirtschaft sorgt bis jetzt dafür das dies nur zu Lasten der Arbeitnehmer geht! Wenn T-Shirts in China produziert werden, und wir diese auch wirklich zu deren Preise bekämen, wäre das was ganz anderes, als wenn es so wie jetzt ist, das hier Arbeitsplätze abgebaut werden, unsere Kosten aber nicht kleiner werden!
Mit dem Internet ist es nahezu das Selbe. Das Internet soll als schnelle, globale Vertriebsplattform genutzt werden, aber das Gesetz, das alles überall erreichbar ist will man nicht akzeptieren!
Oder glaubst du etwa, das es den Russen verboten ist für viel Geld hier mp3's einzukaufen?!....

#gast0815


denkt doch mal nach! - ehrlich!, am 17.05.2006 20:50

..tja das ist die Frage.
Eine Gruppe verteufelt die Tauschbörsen und stellt AllofXXX diesen gleich, die Andere Gruppe vergöttert diese "neuen Methoden".

hier mal ein Paar Überlegungen für beide Seiten:

Nach russichem recht ist der Vertrieb bis Ende 2006 legal, der einzige Grund für IFPI &Co den Dienst für illegal zu erklären ist dass die Musiker nichts oder eben nur sehr wenig erhalten.
Was diese Herren aber einfach ignorieren ist die Tatsache das in anderen Ländern eben "andere Sitten" sprich Gesetze gelten die unter anderem auch einen Verkauf in das Ausland gestatten.
Wer nach Russland in den Urlaub fährt zahlt für orig. CDs auch weniger als in D und darf diese auch nach D einführen - dennoch handelt er nicht illegal.
Warum es sich bei einem Internetkauf anders verhalten soll weiss ich nicht, bitte klärt mich auf :-)!
Versteht mich bitte nicht falsch, ich will hier keine Warez-Lobeshymne schreiben und Leute zum saugen ermutigen aber man sollte sich einmal überlegen warum dieser Dienst so populär ist.
Ist es witklich der Spottpreis oder ist es vielmehr die Unzufriedenheit über die angeblich "ach doch so legalen und super fairen angebote"?
Wer heute einen Song bei iTunes kauft zahlt 99 Cent pro Song und 10- pro Album.
Wenn man sich das einmal durchrechnet ist das SAU teuer dafür dass:

-AAC nur 128kbit hat und mit guter Anlage/Kopfhörer Klangeinbussen ohne Probleme hörbar sind
- der Song nur als AAC erhältlich ist – geht ja nicht überall
-ich den Song noch Brennen muss
-ich die Lieder nicht uneingeschränkt verwenden (PC und Brennbeschränkung) kann
-bei jeder DVD 0,174 EURO und bei jeder CD 0,072 Euro je Spielstunde an die GEMA gehen
bei jedem DVD Brenner knapp 8- GEMA enthalten sind
für mich noch Kosten anfallen (Rohling, DSL, etc), das Cover und die Hülle fehlen
......nur um einmal die wichtigeren Punkte zu nennen.

1)Viele Personen besitzen PC und Notebook und werden dies in Zukunft häufig wechseln - wer zum Henker nochmal ist bereit bei dem fünften neuen PC/NB sich alle Songs nochmal zu kaufen? Hallo gehts noch!?
Wer ein Auto kauft darf damit ja auch mehrmals ins Ausland und muss nicht beim fünften Spanienbesuch ein neues kaufen!
2) Viele Lieder landen nach einem Download nicht nur auf der Platte sondern als Album auf einer CD, manche Lieder mehrmals auf versch. Mix Cd's etc. dass ist das gute Recht eines zahlenden Kunden.
Aber leider gehen CDs kaputt (bsp im Auto, auf der Party) oder die Mix CD gefällt einem nicht mehr und vernichtet sie.
Wenn man aber ein gekauftes Lied nur X-Mal brennen kann hat man als Kunde ein Problem! - das ist meines erachten nach einfach ungerecht, schliesslich habe ich ja dafür bezahlt und führe mit JEDEM ROHLING Geld an die GEMA ab egal ob ich ihn nur für Audio (also Copyright Material), wofür die GEMA Gebühr ja als Vergütung ursprünglich gedacht war) verwende oder für meine Urlaubsbilder - wo ich das Copyright habe und ich eigentlich keine GEMA für bezahlen müsste.
3) Ein Preis von 99 Cent ist nun wirklich kein Schnäppchen, ich glaube dass die Leute bei günstigeren Preisen auch mehr herunterladen würden und somit kein Umsatz/Gewinnverlust eintreten würde.

Fakt ist das die Musikindustrie den Zug verpennt hat und nun den Konsumenten mit hohen Preisen und absurden „Vertragsbedingungen“ bestraft und ausbeuten will.
Des Weiteren sucht sie sich einen Sündenbock für schwindende Einnahmen die auch andere Ursachen haben. (Bsp. Bevölkerung hat weniger Geld / ist sparsammer, wer kauft denn so ein Mist wie z.B. die ganzen gecasteten Bands!?)
Ich persönlich kaufe aus den oben genannten Gründen nicht mehr bei iTunes. Ich kaufe aber dennoch CDs und DVDs – die mir gefallen. Aber inzwischen darf ja nicht einmal diese Kopieren oder auf Mix -CDs verteilen –
Da frage ich mich warum soll ich sie mir denn dann überhaupt noch kaufen?
Wer behauptet DRM wäre der einzige Schutz vor Raubkopierern sollte einmal die Augen öffnen,
erstens kann man jeden Kopierschutz knacken und zweitens kann man einen Schutz der Urheberrechte auch über Wasserzeichen erreichen.
In diesem Fall könnte man seine Songs frei Brennen und wäre dennoch Strafrechtlich belangbar wenn man sie zum Download anbietet.
Solange ich als Kunde nicht vollkommen frei über meine online erworbene Musik verfügen kann, werde ich nicht bei iTunes&Co kaufen. - so einfach ist das


denkt doch mal nach! - ehrlich!, am 17.05.2006 20:51

..tja das ist die Frage.
Eine Gruppe verteufelt die Tauschbörsen und stellt AllofXXX diesen gleich, die Andere Gruppe vergöttert diese "neuen Methoden".

hier mal ein Paar Überlegungen für beide Seiten:

Nach russichem recht ist der Vertrieb bis Ende 2006 legal, der einzige Grund für IFPI &Co den Dienst für illegal zu erklären ist dass die Musiker nichts oder eben nur sehr wenig erhalten.
Was diese Herren aber einfach ignorieren ist die Tatsache das in anderen Ländern eben "andere Sitten" sprich Gesetze gelten die unter anderem auch einen Verkauf in das Ausland gestatten.
Wer nach Russland in den Urlaub fährt zahlt für orig. CDs auch weniger als in D und darf diese auch nach D einführen - dennoch handelt er nicht illegal.
Warum es sich bei einem Internetkauf anders verhalten soll weiss ich nicht, bitte klärt mich auf :-)!
Versteht mich bitte nicht falsch, ich will hier keine Warez-Lobeshymne schreiben und Leute zum saugen ermutigen aber man sollte sich einmal überlegen warum dieser Dienst so populär ist.
Ist es witklich der Spottpreis oder ist es vielmehr die Unzufriedenheit über die angeblich "ach doch so legalen und super fairen angebote"?
Wer heute einen Song bei iTunes kauft zahlt 99 Cent pro Song und 10- pro Album.
Wenn man sich das einmal durchrechnet ist das SAU teuer dafür dass:

-AAC nur 128kbit hat und mit guter Anlage/Kopfhörer Klangeinbussen ohne Probleme hörbar sind
- der Song nur als AAC erhältlich ist – geht ja nicht überall
-ich den Song noch Brennen muss
-ich die Lieder nicht uneingeschränkt verwenden (PC und Brennbeschränkung) kann
-bei jeder DVD 0,174 EURO und bei jeder CD 0,072 Euro je Spielstunde an die GEMA gehen
bei jedem DVD Brenner knapp 8- GEMA enthalten sind
für mich noch Kosten anfallen (Rohling, DSL, etc), das Cover und die Hülle fehlen
......nur um einmal die wichtigeren Punkte zu nennen.

1)Viele Personen besitzen PC und Notebook und werden dies in Zukunft häufig wechseln - wer zum Henker nochmal ist bereit bei dem fünften neuen PC/NB sich alle Songs nochmal zu kaufen? Hallo gehts noch!?
Wer ein Auto kauft darf damit ja auch mehrmals ins Ausland und muss nicht beim fünften Spanienbesuch ein neues kaufen!
2) Viele Lieder landen nach einem Download nicht nur auf der Platte sondern als Album auf einer CD, manche Lieder mehrmals auf versch. Mix Cd's etc. dass ist das gute Recht eines zahlenden Kunden.
Aber leider gehen CDs kaputt (bsp im Auto, auf der Party) oder die Mix CD gefällt einem nicht mehr und vernichtet sie.
Wenn man aber ein gekauftes Lied nur X-Mal brennen kann hat man als Kunde ein Problem! - das ist meines erachten nach einfach ungerecht, schliesslich habe ich ja dafür bezahlt und führe mit JEDEM ROHLING Geld an die GEMA ab egal ob ich ihn nur für Audio (also Copyright Material), wofür die GEMA Gebühr ja als Vergütung ursprünglich gedacht war) verwende oder für meine Urlaubsbilder - wo ich das Copyright habe und ich eigentlich keine GEMA für bezahlen müsste.
3) Ein Preis von 99 Cent ist nun wirklich kein Schnäppchen, ich glaube dass die Leute bei günstigeren Preisen auch mehr herunterladen würden und somit kein Umsatz/Gewinnverlust eintreten würde.

Fakt ist das die Musikindustrie den Zug verpennt hat und nun den Konsumenten mit hohen Preisen und absurden „Vertragsbedingungen“ bestraft und ausbeuten will.
Des Weiteren sucht sie sich einen Sündenbock für schwindende Einnahmen die auch andere Ursachen haben. (Bsp. Bevölkerung hat weniger Geld / ist sparsammer, wer kauft denn so ein Mist wie z.B. die ganzen gecasteten Bands!?)
Ich persönlich kaufe aus den oben genannten Gründen nicht mehr bei iTunes. Ich kaufe aber dennoch CDs und DVDs – die mir gefallen. Aber inzwischen darf ja nicht einmal diese Kopieren oder auf Mix -CDs verteilen –
Da frage ich mich warum soll ich sie mir denn dann überhaupt noch kaufen?
Wer behauptet DRM wäre der einzige Schutz vor Raubkopierern sollte einmal die Augen öffnen,
erstens kann man jeden Kopierschutz knacken und zweitens kann man einen Schutz der Urheberrechte auch über Wasserzeichen erreichen.
In diesem Fall könnte man seine Songs frei Brennen und wäre dennoch Strafrechtlich belangbar wenn man sie zum Download anbietet.
Solange ich als Kunde nicht vollkommen frei über meine online erworbene Musik verfügen kann, werde ich nicht bei iTunes&Co kaufen. - so einfach ist das


Anonym, am 18.05.2006 14:58

deine überlegung ist falsch. bei internetkäufen wird nach dem recht des landes in dem der käufer sich befindet gerechnet.


GreasySpoon, am 18.05.2006 15:09

ich hatte dazu gestern eine interessante unterhaltung mit der gema. dein beispiel mit den autos hatten die dort auch genannt. allerdings genau umgedreht. es handelt sich bei musik nämlich gerade nicht um ein handelsgut sondern um ein leistungsschutzrecht... was das für einen unterschied macht, kann sich jeder selbst überlegen, für mich macht es keinen.

dennoch: für urheberrechte gilt in fast allen fällen das recht des bestimmerlandes, also das landes des kunden, der kauft. wir deutschen sind an unser urheberrecht gebunden und für uns ist die einfuhr illegal, unabhängig davon, dass die ausfuhr für allofmp3 evtl. sogar legal ist.


gast0815, am 19.05.2006 08:19

Zitat:

dennoch: für urheberrechte gilt in fast allen fällen das recht des bestimmerlandes, also das landes des kunden, der kauft. wir deutschen sind an unser urheberrecht gebunden und für uns ist die einfuhr illegal, unabhängig davon, dass die ausfuhr für allofmp3 evtl. sogar legal ist.


^^Aber genau diese Tatsache ist doch völlig einseitig und klar zum Nachteil des Verbrauchers! -> Einseitige globalisierung.

#gast0815


Rainer, am 14.06.2006 12:00

Kann es sein, dass die deutsche Musikindustrie einfach nur gegen alles ist, was 1. kundenfreundlich und 2. zu günstigen Konditionen angeboten wird?

Zu 1.:
Was soll den DRM? Einmal virtuell brennen und wieder rippen und fertig ist die Laube! Wozu so ein blödsinniger Schutz? Und warum überhaupt Schutz?
So langsam müssten doch alle den Schuß gehört haben, dass Songs illegal im I-Net auftauchen, egal ob geschützt oder nicht geschützt. Und warum sollte ich Geld ausgeben, um ein Produkt zu erwerben, welches mich als Kunden drangsaliert?

DRM-Musik zu kaufen ist wie ein Auto, welches nach 100 gefahrenen Kilometern stehn bleibt und erst am nächsten Tag wieder läuft. Genauso eine blödsinnige Einschränkung.

Was mich auch noch interessieren würde: Wie viel mehr würden eigentlich die Musiker verdienen, wenn die Labels ihre Gewinnmargen senken? Und wie viel mehr würden sie kriegen, wenn man den GEMA-Happen abschaffen würde und das Geld, welches diese Institutionen für sich selber benötigt, an die Musiker zusätzlich verteilt?

Zu 2.:
Ich bin gerne bereit, von Allofmp3.com wegzugehen, wenn man mir einen deutschen Onlineshop zeigt, bei dem ich für ~40-60ct einen Song LOSSLESS erhalte. Nicht komprimiert.


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