Gut ausgestatteter Videoplayer mit Popcorn-Ambitionen
Für alle, die auf iPods pfeifen: Creative Zen Vision M im Test
Michael Knott
Besonders gut hat uns die Möglichkeit gefallen, die Datenbank nach Stichwörtern zu durchsuchen. Der Player blendet zu diesem Zweck eine virtuelle Tastatur ein. Zusätzlich lassen sich sowohl Lesezeichen als auch Wiedergabelisten erstellen. Letztere allerdings können nur über den Windows Media Player erstellt werden. Immerhin können einzelne Tracks aus der Datenbank im laufenden Betrieb einer On-the-Go-Liste hinzugefügt werden.
Abspielbare Formate und Hörtest
Auf der Audioseite unterstützt unser scharzes Testmodell neben Musik mit der Endung MP3 auch WMA(DRM) und WAV. Begeisterungsrufe löst dies nicht aus. Immerhin eignet sich der Player dank DRM-Unterstützung zum Abspielen von Musik aus Download-Plattformen.
Der Hörtest bestätigt den bislang positiven Eindruck des Zen. Klar und prägnant transportiert der Player unsere Test-Songs über die mitgelieferten Kopfhörer ans Ohr. Allerdings zerhauen einige der acht voreingestellten Equalizer-Presets den guten Höreindruck.
Verzerrungen und Übersteuerungen sind die Folge. Versöhnlich stimmt der frei definierbare Equalizer, an dem der Nutzer sich an fünf Bändern klanglich austoben darf. Bis auf ein Programm zur Anhebung der Bässe bietet der Vision keinerlei zusätzliche Effekte. An großen, geschlossenen Kopfhörern fehlt dem Player ein wenig die Puste, was sich an der maximalen Lautstärke bemerkbar macht.
Radio
Wer der Musik von der 30-Gigabyte-Platte überdrüssig wird, kann auch auf das integrierte Radio zurückgreifen. Dieses funktioniert allerdings nur, wenn Kopfhörer, die gleichzeitig als Antenne dienen, angeschlossen sind.
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