Gut ausgestatteter Videoplayer mit Popcorn-Ambitionen
Für alle, die auf iPods pfeifen: Creative Zen Vision M im Test
Michael Knott
Strom liefert ein fest installierter, nicht austauschbarer Lithium-Ionen-Akku. Im Test war dieser bei reiner Audiowiedergabe für rund zwölf Stunden Unterhaltung gut. Bewegten Bildern geht nach etwa vier Stunden die Puste aus. Ein eher durchschnittlicher Wert.
Beim Anschluss an den Computer wird der Vision unter Windows XP als externes Laufwerk erkannt. Vorzugsweise werden Lieder, Videos und Fotos mit dem Windows Media Player synchronisiert. Wer will, kann den Player aber auch aus dem Explorer heraus mit Medien füttern oder das zum Lieferumfang gehörende Programm Media Source nutzen. Ein interessantes Detail am Vision M ist die Möglichkeit, einen Teil der 30 Gigabyte großen Festplatte als reinen Datenspeicher festzulegen. Dazu muss der Player nicht einmal an den Rechner angeschlossen werden.
Gleicht man den Creative mit dem Media Player ab, landen Musik, Videos und Fotos automatisch im richtigen Ordner. Musik lässt sich anhand der üblichen Kriterien wie Titel, Interpret oder Genre suchen und finden. Alle Titel behalten ihre Original-Reihenfolge bei.
Ergonomie und Bedienung
Das Menü des Creative Zen Vision M ist logisch aufgebaut und lässt sich intuitiv bedienen. Aus jeder Ansicht führt die linke, untere Pfeiltaste jeweils eine Ebene zurück. Der darüberliegende Drücker lässt sich zudem frei belegen, etwa mit der Lautstärke-Steuerung.
Der Sensor-Streifen in der Mitte ist nicht ganz so feinfühlig wie Apples Clickwheel, dennoch einer der besten berührungsempfindlichen Steuerungen die wir bislang gesehen haben. Die Sensibilität lässt sich zudem im Menü einstellen. Ein genereller Nachteil an diesem Bedienkonzept: Hat man den Zen in der Hosentasche, sind selbst die Grundfunktionen nur mit viel Glück erreichbar. Separate Lautstärke-Tasten würden hier schon weiterhelfen, dafür aber das Design-Konzept über den Haufen werfen.
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