Weiterempfehlen   Leserbrief
27.04.2006
Druckversion
powered by

Der Nano von Samsung, der eigentlich ganz anders heißen sollte

Kleines MP3-Player-Märchen: Samsung YP-Z5 im Test

Michael Knott

Der namenlose Tester legt den Player auf den Tisch - Plock - nimmt seinen Füllfederhalter und fängt an sich in krakeliger Handschrift Notizen auf einen Zettel zu machen.

  • Zwei Gigabyte Flash-Speicher
  • Vier Tasten, eine Lautstärkewippe an der Seite, ein berührungsempfindliches Feld in der Mitte, eine mechanische Tastensperre
  • Sehr gut verarbeitet, ohne Frage. Anfällig für Fingerabdrücke, resistent gegen Kratzer.
  • Erster Eindruck: toller Player, keine auffälligen Schwächen
  • Muss jetzt einkaufen, Brot ist alle

Dienstag, 25. April 2006

  • Die Bedienung ist logisch aufgebaut. Nette Effekte zeigen sich beim Wechseln von einer Ebene in die nächste. Dennoch braucht es einige Zeit, um mit den berührungsempfindlichen Tasten zurechtzukommen. Im Menü findet sich zudem keine Möglichkeit, die Sensibilität der Tasten zu regeln. Entworfen hat das Menü ein alter Kumpel von mir, Paul Mercer. Er ist auch für die Bedienoberfläche des ersten iPod verantwortlich gewesen. Werde ihn bei Gelegenheit mal anrufen. Da ist noch Verbesserungsbedarf.
  • Das Display ist schön hell und auch bei starker Sonne gut ablesbar. Angenehm groß ist es auch. Immerhin 4,5 Zentimeter in der Diagonalen. 128 x 160 Pixel kann es anzeigen. Auch Fotos sehen gut darauf aus, werden teilweise nur merkwürdig an den Rändern beschnitten.
  • Der Akku ist zwar eigentlich nicht austauschbar. Der geübte Nutzer kann aber vier Metallschrauben lösen und die hintere Abdeckung vorsichtig entfernen. Mit ein wenig technischem Verständnis sollte der Austausch dann machbar sein. Zudem hält er rekordverdächtige 32 Stunden durch.
  • Habe schlecht geschlafen, geträumt, ich sei ein Riesenkopfhörer auf einem Zwergenkopf, der ständig ein und dasselbe Lied auf voller Lautstärke abspielen muss. Schrecklich. Der Kopf dröhnt. Und ich habe den Zwerg auf dem Gewissen.

Mittwoch, 26. April 2006

  • Der Player kann nur über ein spezielles Kabel mit dem Rechner verbunden werden. Verliert man dieses, ist Schluss mit Musik. Auch das Akku-Laden ist dann nicht mehr möglich. Ein normales USB-Kabel wäre hier komfortabler. Vielleicht ist aber weiteres Zubehör geplant, welches dort andocken könnte.
  • Windows Media Player 10 muss auf dem Rechner installiert sein um den Player mit Musik zu befüllen. Ist er installiert, lassen sich Daten und Musik aber auch aus dem Windows-Explorer heraus auf den Player ziehen.
  • Bretor hat angerufen und Druck gemacht, will erste Ergebnisse sehen. Muss ihn noch ein wenig hinhalten. Und mich irgendwie für die Narbe in meiner Handfläche in der Form eines MP3-Players revanchieren.

Samsung YP-Z5

Bild verkleinernBild vergrößern

Donnerstag, 27. April 2006

  • Der Klang ist brillant! Wirklich keine Kritik an dieser Stelle. Acht Equalizer-Presets. Leider fehlt ein frei definierbarer Equalizer. Als Ausgleich gibt es aber eine wirkungsvolle Effekt-Maschine, die einen räumlichen Höreindruck schafft. Neben MP3-Musik kommt der Player auch mit den Endungen WMA (DRM) und ASF klar. Ein "Straßen-Modus" hebt leise Geräusche an, damit sie besser verständlich sind.
  • Die Musikwiedergabe kann aus jedem Menü-Bildschirm heraus unterbrochen und wieder fortgesetzt werden.
  • Das Erstellen von Wiedergabelisten direkt vom Player aus ist nicht möglich. Diese müssen mit dem Windows Media Player übertragen werden. Auch Lesezeichen lassen sich leider nicht setzen.
  • Der Speicher kann nach verschiedenen Kriterien wie Interpret, Album, alle Lieder oder Genre durchforstet werden. Während der Wiedergabe wird, falls vorhanden, das Album-Cover eingeblendet.
  • Fotos lassen sich als Diashow, auch bei laufender Musik, einblenden.
  • Weitere Extras wie ein Radio, Mikrofon oder einen Line-In-Eingang gibt es nicht.

Der namenlose Tester legt seinen Füllfederhalter beiseite und blickt zufrieden auf sein vollgekritzeltes Notizblatt. Nun kann er zu Antoni Bretor gehen und seine Forderungen stellen, ihm außerdem die "geheime Zutat", das Erfolgsrezept eines guten MP3-Players, verraten. Seiner Meinung nach lag das Geheimnis in der Namensgebung.


Druckversion | Links zum Artikel | Kommentare

« zurück 1 | 2 | 3 | 4 | 5 weiter »


Mehr über: MP3-Player, Testbericht, Samsung, Hardware

Links zum Artikel


Diesen Artikel verlinken
HTML-Code

Code zum Einbinden in ein Forum

Kopieren Sie den Code und fügen Sie diesen auf der gewünschte Seite ein

Creative Commons License Dieser Artikel steht unter einer Creative Commons-Lizenz.

MP3-Player im Test

MP3-Player im Test

MP3-Player sind der Mittelpunkt eines ganzen Audio- und Video-Universums. Über 100 Geräte hat netzwelt bereits ausführlich getestet. Welche Modelle besonders empfehlenswert sind, verrät der große Einkaufsberater MP3-Player.

Kostenlose MP3-Downloads

Put In A Little Gas
Colourmusic

Datum: 02.12.2008
Größe: 3,711 MB

Futter für Ihren MP3-Player: Wenn Sie die gespeicherten Lieder bereits komplett mitsingen können, hält das Netz genügend Nachschub auf Lager. Das besondere an den hier vorgestellten Quellen: Sie bieten komplett kostenlose Musik an.

Software-Anleitungen

Die beste MP3-Freeware

Chaos auf der Festplatte: Wie Sie Audiodateien auf dem Rechner optimal pflegen, schneiden und bearbeiten, erfahren Sie in den folgenden Anleitungen

akuma.de - Unser Musikdienst

Dramaking von Franky Kubrick Meine Grössten Erfolge von Wolfgang Petry Wahnsinn - Die Hits Von'79 Bis'95 von Bap Mein Geheimnis&Interview Bonus Track von Götz Alsmann Come Away With Me von Norah Jones A Collection Of Roxette Hits! Their 20 Greatest Songs! von Roxette
akuma.de - Das digitale Kaufhaus für Musik

Service-Angebote der netzwelt

Werbung


nach oben
Aktuell
N97: Neues Nokia-Flaggschiff vorgestellt
Blackberry Storm: Business-Schwergewicht im Test
EU-Minister: SMS im Ausland maximal 13 Cent
Handy
Samsung U900 im Test
Sony Ericsson W350 im Test
LG KS20 im Test
Navigation per Handy
PDA & Navigation
Empfang und Reichweite von WLAN-Routern verbessern
WiFi-Router La Fonera im Test
Mit Linux zum Traumrouter
Einkaufsberater PDA & Navigationssysteme
Ratgeber & Testberichte
Günstig surfen mit UMTS, GPRS und Co.
Handy-Ortung
Lautsprecher für Handys im Überblick
PDA vs. Smartphone

Handy, PDA, Smartphone, Navigationssystem... die Grenzen sind fließend, der Funktionsumfang einiger Geräte wie Blackberry und Apple iPhone gigantisch. Was diese Handys und Co. können, zeigt netzwelt in Testberichten, Anleitungen, Tipps und Einkaufsratgebern.

RSS Feed abonnieren Nie mehr ein Update dieser Seite verpassen?
Hier klicken, um netzwelt.de zu abonnieren!

Copyright © 2008 by netzwelt.de - Kleines MP3-Player-Märchen: Samsung YP-Z5 im Test - Der Nano von Samsung, der eigentlich ganz anders heißen sollte
H2 media factory GmbH Impressum | Presse | Kooperationen | Werbung | Rechtliche Hinweise | Sitemap | Jobs