235 P2P-Nutzer verklagt
RIAA klagt weiter - und verliert
Janko Röttgers
Die US-Musikindustrie hat diese Woche 235 weitere Tauschbörsen-Nutzer verklagt. Doch nicht alle dieser Klagen werden zu Gunsten der Musikindustrie entscheiden: Eine Klage gegen ein 13-jähriges Mädchen wurde jetzt verworfen.
Mit der letzten Klagewelle wurden insgesamt rund 18.500 US-Musikfans für die Nutzung von Tauschbörsen verklagt. Nach Angaben der Musikindustrie wurden 4.300 dieser Klagen gegen die Zahlung von Geldbußen eingestellt.
Wie viele Verfahren ganz ohne jede Strafe endeten, ist nicht bekannt. Dass dies vorkommt, zeigte sich jetzt im Verfahren der US-Musikindustrie gegen die Teenagerin Brittany Chan. Brittany wurde von der RIAA beim Nutzen der Tauschbörse iMesh erwischt, wo sie unter dem Nutzernamen "Spicy browneyed girl" aktiv war.
Die Plattenfirmen verklagten dafür zuerst Brittanys Mutter, konnten sich damit aber vor Gericht nicht durchsetzen. Danach versuchten sie, das minderjährige Mädchen selbst vor Gericht zur Verantwortung zu ziehen. Doch der zuständige Richter entschied jetzt, dieses Verfahren ebenfalls einzustellen. Ein RIAA-Sprecher erklärte dazu gegenüber der Presse etwas kryptisch, es handele sich dabei um einen auf formellen Anomalitäten basierenden Einzelfall.
Weitere Artikel zum Thema
-
Filesharing: RIAA muss Schadensersatz an Angeklagte zahlen
Ein Präzedenzfall für alle Filesharer in den USA
-
RIAA gewinnt: 222.000 Dollar Strafe für Tauschbörsen-Musik
Jammie Thomas verurteilt
-
RIAA nimmt das Usenet ins Fadenkreuz
Das Aus für das Filesharing-Reservat
Links zum Artikel
Mehr über: Software, Filesharing, P2P-Klagen, Audio, Online-Musikmarkt
Diskutieren Sie zu diesen Artikel im Forum!
Neues Thema eröffnen
Gut das wir nicht im Mittelalter oder in Pakistan sind. Dann würden die am besten Kinder auspeitchen oder ausser Gewalt setzen.
"Ein RIAA-Sprecher erklärte dazu gegenüber der Presse etwas kryptisch, es handele sich dabei um einen auf formellen Anomalitäten basierenden Einzelfall."
Quelle: s.o.
Es wäre ja wirklich schön, wenn dem so wäre. Aber es wurden schon des Öfteren Kinder oder sogar Senioren ohne Computer versucht zu verklagen. Also irgendwo ist doch echt mal Ende im Gelände.
da kann man eigentlich nur eins zu sagen!!!
HA HAAAA
also lachen kann ich da schon lange nicht mehr drüber, was die MusikMafia etc. so vom stapel lassen...
bye4now...
Naja Ich finde es dumm von der RIAA das sie solche einzelfälle bearbeiten......
Es gibt Millionen Nutzer die man verklagen könnte man sollte lieber die Firmen die sowas anbieten Verklagen und net Die Nutzer ! Den die nutzer laden nur runter was sie auch bekommen vorgesetzt !
Zitat:
Da bin ich anderer Meinung. Das Bereitstellen von Plattformen zum Tausch ist doch nicht illegal. Man muss ja nicht zwangsläufig urheberrechtlich geschützte Dateien herunterladen.
Du stellst es hier so dar, als ob der User "Opfer der Tauschbörsen" ist. Der Mensch ist ein Individuum und für sein Handeln auch selbst verantworlich. Man mag es vielleicht "vorgesetzt" bekommen, aber die aktive Handlung des Herunterladens steuert die Person selbst. Daher ist auch der User schuld, und nicht die Anbieter solcher Plattformen.
Coop
Ja das stimmt auch wieder.... :zahnweh:
Aber mich Würde es noch Interessieren ob die Tauschbörsen ( P2P )
Noch lange Leben Werdeb ohne ürgendwann aussterben werden..... :bedrueck:
Es haben immer mehr Menschen diese P2P Software und warum sollten sie Music oder ect. bezahlen wen sie es downloaden können.... :eyegrazy:
ich würde mich lieber 10 pal auspeitchen lasse alls 10 jahre hinter gitter
wohl noch nie ausgepeitscht worden ;)
Diesen Artikel verlinken
Dieser Artikel steht unter einer Creative Commons-Lizenz.
nach oben









